Gästebuch des edlen Jahrgangs

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19518 Einträge
16618 Bernd
schrieb am 29. November 2017 um 21:00
Habe heute noch ausreichend Karten bekommen ... wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Vorrat bei der Sparkasse auch noch für die Personen am Ende der Schlange gereicht hat. Nächstes Jahr im Sommer weiß ich dann, ob sich das Anstehen gelohnt hat.
16617 s.
schrieb am 29. November 2017 um 20:26
Zeit zum Nachdenken hat man auch, wenn man in der allerletzten Unterhose in seiner Unterkunft sitzt und darauf wartet, dass der komplette Rest der Klamotten trocknet.

Seit über 2 Wochen keine Wölkchen am Himmel, dann regnet es einmal, und es ist direkt Land unter. Das gilt zumindest für den Kofferraum des Busses, in dem wir heute nach Cadiz gefahren sind und in dem unser Gepäck lag. Und es war nicht nur Wasser, sondern auch Schlamm.
16616 Torsten
schrieb am 29. November 2017 um 07:42
Ich hatte jedenfalls genug Zeit darüber nachzudenken, als ich gestern über eine halbe Stunde in der Warteschlange für die Fest-Karten stand.

Einerseits finde ich es ja schon toll, dass das Fest so beliebt ist. Und dieser lokale Kartenverkauf ist ja heutzutage fast schon was altmodisches. Sonst läuft ja inzwischen das meiste übers Internet, aber durch das Schlange stehen haben die Einheimischen wenigstens den Vorteil. (So, sie sich nicht gerade irgendwo in Spanien rumtreiben. Wobei einen Satz Karten hätte ich übrig, S., falls dir deine Eltern keine besorgen.)

Sollte es aber jemals soweit kommen, dass man sich einen Urlaubstag nehmen muss, um an Karten zu kommen, dann wäre aber auch für mich die Schmerzgrenze deutlich überschritten.

Was ich mir eigentlich wünschen würde: ein Vorkaufsrecht, wenn man noch die Tickets der letzten 10 Jahre vorzeigen kann. ;-))
16615 Bernd
schrieb am 28. November 2017 um 19:11
Naja, so wirkliche Brüller sind nicht dabei; wobei Simple Minds natürlich durchaus ein großes Name ist, aber eben nicht mehr wirklich brandaktuell. Ich erinner mich noch an damals 1997, das war - wegen Simple Minds und der Werbung dafür bei SWR3 (oder war das damals noch SWF3?) - das erste FEST, bei dem es so richtig voll war. Man könnte auch sagen der Anfang vom Ende ...
Umso erstaunlicher, dass der Ansturm auf die Karten so groß ist, dass ich schon Angst haben muss, Morgen (= zweiter Tag des Vorverkaufs) keine mehr zu bekommen. Und noch erstaunlicher ist, dass mich das noch nicht mal so sehr in Stress versetzt, wie es früher der Fall gewesen wäre. Klar gehe ich da noch gerne hin, aber wenn es nicht mehr klappen sollte mit Karten, würde vermutlich auch keine Welt zusammenbrechen. Es sei denn, irgendwann zaubern sie dann noch Tocotronic oder Bob Dylan oder Nada Surf aus dem Hut. Scheint mir allerdings eher unwahrscheinlich.
16614 Torsten
schrieb am 27. November 2017 um 21:03
Die ersten Bands für das nächste Fest wurden mal wieder pünktlich zum Vorverkaufsstart veröffentlicht. So große Kracher sind aber noch nicht dabei.

Wobei die Simple Minds ja seinerzeit schon eine spektakuläre Verpflichtung für das Fest waren. Aber 21 Jahre später, fragt man sich eher, wo die denn jetzt wieder ausgegraben wurden? (Wenn man sie wenigstens dieses Jahr geholt hätte, dann wäre es ein 20 Jahre Jubiläum geworden.)

Vom ersten Auftritt von Bosse, der zwar gerade mal vier Jahre her ist, ist mir hingegen einzig und allein dessen Lied über den Tod von Kurt Cobain in Erinnerung geblieben und wie seltsam es war als dabei auf dem Mount Klotz die ganzen Teenager um uns rum mitgesungen haben, obwohl die damals noch gar nicht auf der Welt waren.

Wenigstens Von Wegen Lisbeth haben an dieser Stelle schon einmal Eindruck hinterlassen. Was für eine Vorband eine durchaus beachtliche Leistung ist.
16613 Torsten
schrieb am 26. November 2017 um 21:08
Also was Borussia Dortmund da zurzeit zusammenspielt ist auch selten dämlich. Gestern nach 60 Spielminuten gegen Schalke mit 4:0 zu führen und dann doch nicht zu gewinnen, da fällt mir ein KSC-Spiel aus inzwischen auch schon ziemlich weiter Vergangenheit an.

Merkwürdig ist es aber schon, wie es im Fußball mit diesem "Lauf" so läuft. Einmal klebt einem so richtig eine Saison lang das Pech am Fuß und dann eilt man wiederum von Erfolg zu Erfolg und weiß nicht mal warum.

In unserem desaströsen letzten Zweitligajahr gab es jedenfalls beim KSC ein paar Spiele, wo mir nicht klar war, wieso wir die verloren haben. Und nun punkten wir plötzlich seit ein paar Wochen wieder und ich weiß teilweise immer noch nicht so recht warum.

Gut, man redet sich natürlich ein, dass es halt der Trainer ist, der den Unterschied macht. Und das Alois Schwartz es geschafft hat aus der zusammengewürfelten Truppe wieder eine Mannschaft zu machen. Und es gibt natürlich auch schöne Beispiele dafür, dass es wirklich so sein mag. (Mein Lieblingsbeispiel vom Freitag: Stroh-Engel, der ja nun wirklich bei einer hypothetischen Abstimmung über den Fehleinkauf der Saison einer der absoluten Favoriten auf den ersten Platz wäre, ist nichtsdestotrotz so motiviert, dass es sich eine gelbe Karte einhandelt, weil er gegen den Paderborner Elfmeter protestiert ? dabei ist er zu dem Zeitpunkt nur ein Einwechselspieler, der sich hinter dem Tor warm macht.)



Aber wahrscheinlich liegt es gar nicht so am Mannschaftsgeist. Wahrscheinlich ist es einfach doch nur Glück.
16612 Torsten
schrieb am 24. November 2017 um 22:30
Ist das noch zu fassen? Der KSC gewinnt auch auswärts beim bisher souveränen Spitzenreiter der Liga zu Null, obwohl der alle seine vorherigen acht Heimspiele noch mit insgesamt 26 erzielten Toren gewonnen hatte.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal in einer vollbesetzten Kneipe war und der KSC hat gewonnen? Genauso wenig kann ich mich daran erinnern, wann wir das letzte Mal so eine spektakuläre Partie gewonnen hätten? Oder wann ich das letzte Mal nach einem Spiel so ein Grinsen im Gesicht hatte?

Dabei muss man natürlich ehrlicherweise gestehen, dass das Matchglück heute voll auf unserer Seite war, denn kurz vor der Pause hatte Paderborn wirklich einige extrem hochkarätige Chancen. Aber es war eben auch nicht nur ein Duselsieg, denn in der ersten halben Stunde waren wir stark und hatten das Spiel unter Kontrolle. Und zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir einfach eiskalt. Ein Tor mit einem Heber und eines nach Volleyannahme im Strafraum. Effektiver geht es kaum. Und wenn unser Torwart, dann anschließend auch noch einen völlig unberechtigten Elfmeter des Gegners hält, dann stellte sich bei mir das völlig ungewohnte Gefühl ein, dass wir heute irgendwie kein Gegentor mehr bekommen werden. Auch wenn Paderborn natürlich in der Schlussphase noch mal wirklich gedrückt hat (und ich natürlich trotzdem noch gezittert habe).

Aber Insgesamt bleibt festzuhalten, was für ein geiler Sieg. Eine überragende kämpferische Leistung.

Und vielleicht, aber nur vielleicht, wiederholt sich die Geschichte ja doch.
16611 s.
schrieb am 24. November 2017 um 17:49
Nicht während der Besichtigungen, aber ich arbeite abends vor dem Abendessen immer meine geschäftlichen E-Mails ab, bin also zwangsläufig online.

War eben hier übrigens auf der "Placeta Joe Strummer". Na, welche Band?
16610 Torsten
schrieb am 23. November 2017 um 21:04
Ich bin etwas enttäuscht, S. Bist du jetzt auch einer von denen, der im Internet hängt während er sich Sehenswürdigkeiten anschaut??

Das war doch sonst eher mein Stil. 😉
16609 s.
schrieb am 23. November 2017 um 18:29
Dann grüße ich mal aus der Alhambra. Das ist dann doch schon sehr beeindruckend hier.
16608 Bernd
schrieb am 23. November 2017 um 13:44
Bis du heimkommst haben die sich vermutlich immer noch nicht geeinigt, ob du nochmal wählen musst/darfst oder nicht. Ich würde mir jetzt noch keine Gedanken machen.
16607 s.
schrieb am 20. November 2017 um 21:25
An die Essenszeiten haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Vor 20.30 Uhr machen wir uns abends gar nicht auf die Suche. Angeblich rührt das ja von der amerikanischen Filmindustrie her. Bis in die 1920er Jahre haben die Spanier noch normal zu Abend gegessen, aber dann haben die Theater und Kinos die amerikanischen Filme immer um 18 oder 19 Uhr gezeigt, und erst anschließend konnte gegessen werden. Aber ob das stimmt?

Muss ich jetzt dann nochmal wählen, wenn ich heim komme?
16606 Torsten
schrieb am 19. November 2017 um 20:25
Cordoba hat uns seinerzeit auch ganz gut gefallen. Auch wenn wir da beinahe mal verhungert wären, weil wir abends in der Altstadt kein Restaurant gefunden haben, was vor 20:30 öffnet. 😉

Seit ich mein Smartphone habe, habe ich mich all die Jahre gefragt, ob ich mir wirklich Push-Nachrichten von der KSC-App schicken lassen soll. Ist ja meistens sowieso nur Gegner-Vorschau, die ich nie lese. Aber man könnte ja was wichtiges verpassen.

Und gestern war es dann endlich soweit. Dass das Spiel sehr kurzfristig eine halbe Stunde später angepfiffen werden soll, weil sich der gegnerische Sonderzug verfahren hat, ist genau so eine wichtige Neuigkeit, denn im Badischen Herbst verbringt man ungern mehr Zeit an der frischen Luft als nötig.

Das Spiel selbst war ja dann auch nicht besonders erwärmend. 44 Minuten lang nicht mal eine richtige Torchance. Nach dem flotten letzten Auftritt in Rostock war das schon ein wenig enttäuschend. Man muss aber auch zugestehen, dass vor zwei Wochen mit dem Spielverlauf halt auch alles optimal lief und gestern ist dann zwar nicht gleich die erste Chance reingegangen. Aber dafür wurde sofort der anschließende Eckball vom Gordon sehr elegant per Kopf unhaltbar vollendet.

Die zweite Halbzeit war an sich dann ja auch, bis auf ein paar kleinere Wackler in den letzten zehn Minuten, ziemlich souverän runtergespielt - nur halt nicht mit besonders viel Zug zum Tor.

Hauptsache eben, dass die Serie hält. Fünf Heimsiege hintereinander zu Null. Das kann sich schon sehen lassen.

Aber jetzt zum Thema Politik: Das wird nicht mehr mit Jamaika, oder?
16605 s.
schrieb am 18. November 2017 um 20:34
Und jetzt aus Cordoba. Ein herrliches Städtchen, mit unendlich vielen Kneipen und anbetungswürdigen Frauen (natürlich nur aus der Ferne).
16604 s.
schrieb am 16. November 2017 um 18:58
Ich grüße aus Sevilla.
16603 Bernd
schrieb am 15. November 2017 um 14:03
Mir war die Besonderheit durchaus bewusst - ich bin mir nicht sicher, ob ich mich sonst den widrigen äußeren Umständen ausgesetzt hätte.
16602 Torsten
schrieb am 14. November 2017 um 15:37
Bernd, ich hoffe du warst dir der Ehre bewusst, dass dies der letzte Schloßparklauf war, bei dem man ins alte Stadion einlaufen konnte. Weil nächstes Jahr um diese Zeit wird ja schon umgebaut. Behauptet zumindest der offizielle Bericht zum Lauf.

Ich glaub ja selbst auch noch nicht dran. Aber seit heute gibt es extra ein multimediales Bautagebuch um die Ungläubigen zu überzeugen. Da war wohl einem Webdesigner langweilig.
16601 Bernd
schrieb am 14. November 2017 um 09:53
Wenn sich hier jemand übers Wetter beschweren darf, dann ich - am Sonntag Mittag beim KSC-Schlossparklauf hat es gegossen wie aus Kübeln und so nass war ich noch nie. Zu dem Wasser von oben kamen noch die ganzen Pfützen auf dem Weg ... es war einfach nur bäh. Ein Wunder, dass ich mir keine Erkältung zugezogen habe.
16600 s.
schrieb am 13. November 2017 um 20:31
20 Grad und Sonne - geht. 🙂

Wobei ich zumindest auf der Rückreise, beim nächsten Stopp in Madrid, auf Regen hoffe, um einen oder zwei Museumsbesuche rechtfertigen zu können.
16599 Torsten
schrieb am 13. November 2017 um 13:46
Ich hoffe ihr habt da besseres Wetter, als wir hier am Wochenende.

So was von cold November rain...

Und mit dieser eleganten (???) Überleitung zur Info, dass Guns N' Roses nächsten Juni in Mannheim auf dem Maimarktgelände spielen und es ab dieser Woche Karten gibt. Wenn das nur nicht so teuer wäre. (Von der Gefahr, dass die Band inzwischen nichts mehr drauf hat, ganz zu schweigen...)
16598 s.
schrieb am 12. November 2017 um 19:07
Außer einem völlig überraschenden Zugwechsel im Bahnhof von Barcelona ging es problemlos - keine Rebellen in Sicht. 🙂 Dafür habe ich gestern abend festgestellt, dass Montpellier fest in arabischer Hand zu sein scheint. Immerhin - lecker Falafel und Shwarma. Und hier in Madrid hängen auffallend viele Spanien-Flaggen an den Häusern. Da ich noch nie hier war weiß ich aber nicht, ob das normal oder den Katalanen geschuldet ist.
16597 Bernd
schrieb am 10. November 2017 um 14:18
Gute Reise!
Ich sehe, wie in alten Zeiten - du reist mal wieder in Rebellengebiet! 😉
16596 Torsten
schrieb am 10. November 2017 um 14:01
Wenn dich die Mitteilungswut überkommt, dann kann ich dir auch Schreibrechte auf meine Homepage (derzeit im Umbau befindlich) geben, S.

Ansonsten kommt mir gerade die Länderspielpause auch eher ungelegen. Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit empfinde ich so etwas wie Vorfreude auf das nächste KSC-Spiel. (Und ich schreibe dies in vollem Bewusstsein, dass mein Optimismus am Ende wahrscheinlich doch wieder schwer enttäuscht wird.)
16595 s.
schrieb am 10. November 2017 um 08:38
Ich verabschiede mich schon mal - morgen geht der Zug, und die Reise geht quer durch Frankreich, über die Pyrenäen, durch Barcelona und Madrid gen Andalusien.

Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass auch von unterwegs der ein oder andere Eintrag erfolgen könnte. Schließlich hat mir mein Chef extra ein neues "Ultrabook" gekauft, damit ich auch unterwegs erreichbar sein kann.

Haltet meine Dauerkarte in Ehren.
16594 Torsten
schrieb am 6. November 2017 um 14:20
Also nachdem sich schon der Dirk Schuster den Trainer-Job im Wildpark nicht antun wollte, wüsste ich nicht warum das jemand tun sollte, der englischen Gehälter gewöhnt ist...

Habt ihr schon das neue Trikot der Nationalmannschaft gesehen? Also entweder ich werde zu alt und/oder ich verstehe nichts von Mode, aber ich dachte eigentlich, dass es allgemein akzeptiert wäre, dass das 1990er WM-Trikot eine Geschmacksverirrung darstellte. Wieso ist so was auf einmal wieder cool? Und wann kommt Vokuhila wieder?
16593 Bernd
schrieb am 6. November 2017 um 13:48
In der Tat ein sehr erfreuliches Ergebnis gestern. Wobei so gesehen kommt der aktuelle Erfolg etwas zur "Unzeit" 😉
16592 Torsten
schrieb am 5. November 2017 um 15:07
Was für eine angenehme Überraschung. Manchmal lohnt es sich doch den Telekom Stream anzuschalten.
16591 Bernd
schrieb am 3. November 2017 um 12:59
Das dürfte ein Rekord für die Ewigkeit sein, zumindest in unseren Kreisen. Es ist ja nicht nur so, dass wir nicht mehr so viel vertragen, wir sind inzwischen auch mit ausreichend Vernunft gesegnet, um rechtzeitig aufzuhören ;-).
Gran Turismo kann ich übrigens auch. Das ganz neue Gran Turismo Sport habe ich nicht, aber die Teile 4, 5 und 6 stehen bei mir daheim. Wenn du mal mit Raffa vorbeikommen willst ... wobei ich aktuell Forza Motorsport auf der XBox besser finde.
16590 Torsten
schrieb am 2. November 2017 um 20:11
Und was ist mit der sechs Kilkenny Schallmauer? Ist der Rekord noch sicher?

Ich bedaure natürlich schon so einen Pub-Abend verpasst zu haben, weil ich hier mit der Familie am Bostalsee abhänge. (Wobei das von wegem "Pur Disco Mix"...)

Immerhin unternehmen die Ferienhäuser im Center Parc ja auch jede erdenkliche Mühe, damit man sich in langen Winternächten nicht langweilt. Und wenn offener Kamin und Sauna noch nicht genug sind, dann gibt es eben noch ein "Entertainmentzimmer" mit Playstation.

Was aber dummerweise zur Folge hat, dass Rafael sich nun für einen Gran Turismo Experten hält.
16589 Bernd
schrieb am 2. November 2017 um 15:11
Skurril trifft es in der Tat ganz gut :-).
Ja, Nicole ist zu später Stunde noch angetreten. War auch gar nicht schlecht - bis der "Bauch-Kneipe-Bauch-Disco"-Typ mit eingestiegen ist. Hättest du ein Smartphone, hätte ich dir das Video schon längst geschickt. Wobei, ob man sowas wirklich (nochmal) sehen und vor allem hören muss, steht auf einem anderen Blatt. Lustig war es auf jeden Fall. Und ich weiß jetzt wieder, dass man die 3 Ale-Schallmauer durchaus durchbrechen kann. Sogar die 4-Ale-Grenze ... auch wenn die Gläser dann kleiner werden. Aber immerhin.
16588 s.
schrieb am 1. November 2017 um 12:33
Karaoke zu Halloween im Pub - das war eine skurrile Veranstaltung gestern. Singende Elefanten, Kneipen- und Discobäuche, der Disco-Mix von Pur. Ist Nicole noch angetreten?
16587 s.
schrieb am 30. Oktober 2017 um 09:52
In der Tat, "Risikospiel" in der dritten Liga ist albern. Dafür hatten sie gestern zum ersten Mal mehr Bierstände. Die dann halt leer standen. Das verstehe wer wolle.

Wenn sie jetzt noch die 100-prozentigen reinmachen. Aber dafür gab´s einen Sonntagsschuss. Der Mehlem wird noch der neue Publikumsliebling, wenn er so weiter macht.
16586 Bernd
schrieb am 29. Oktober 2017 um 20:07
Endlich mal ein überzeugender Auftritt des KSC heute im Wildpark. Das Ergebnis sieht zwar nicht direkt danach aus, aber zum einen hätte dieses gut und gerne um ein oder zwei Tore höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen; zum anderen konnte ich heute das erste Mal in dieser Saison sowas wie eine Taktik erkennen. Es gab schöne Spielzüge und die eine oder andere Kombination war wirklich sehenswert. Man hatte - endlich! - den Eindruck, dass die Jungs wissen, wo sie hinspielen und hinlaufen müssen. Auch die Eckbälle sahen einigermaßen geplant aus und die Variante mit Kopfball Gordon weckt zumindest einen Funken Hoffnung auf Tore nach Eckbällen.
Im Ergebnis also ein beinahe rundum gelungener Nachmittag. Wenn es jetzt noch Bier gegeben hätte ...
16585 Torsten
schrieb am 29. Oktober 2017 um 15:08
Sauber, die Heimspiel hält. Gruß aus dem Saarland.
16584 Torsten
schrieb am 23. Oktober 2017 um 07:14
Also ich finde im Anbetracht der Tatsache, dass du am kompletten Wochenende der Einzige warst, der den Preis nach oben verhandelt hat, hast du dir den Eintrag in diese Kategorie redlich verdient. ;-)))
16583 Bernd
schrieb am 22. Oktober 2017 um 21:36
Mhm ... jetzt bin ich aber doch mal neugierig, ob ich in die "seltsam"-Kategorie der späteren Besucher falle ;-).
Wir sollten an der Idee des "Revolutions-Abends" aber unbedingt festhalten - hätte ich wirklich Lust drauf.
16582 Torsten
schrieb am 22. Oktober 2017 um 19:10
Soziologisch gesehen ist das schon sehr spannend, mit was für Typen man es zu tun bekommt, wenn man einen Flohmarkt zur Haushaltsauflösung macht.

An erster Stelle stehen natürlich die ?Profis?, die sich für keinen Trick zu Schade sind, um als erste einen Blick auf die angebotenen Waren zu erhaschen. Von denen gibt es dann schon unter der Woche Anrufe, ob sie nicht einen Tag früher vorbeikommen können, weil man Sonntag ja im Urlaub wäre. (Amüsanterweise scheint die Urlaubsplanung dann doch nicht so fix gewesen zu sein, denn nachdem man so freundlich war auf das Angebot einzugehen und sich Samstag doch nicht ganz handelseinig wurde, hieß es zur Verabschiedung man könne ja vielleicht morgen nochmal vorbeischauen.)

Wieder andere überspringen die Mühe mit dem Telefon einfach und klingen direkt einen Tag zu früh an der Tür, weil man sich ja ?zufälligerweise? im Datum geirrt hat.

Aber selbst am eigentlichen Tag des Flohmarktes stehen, die ersten schon eine Stunde vor dem angekündigten Beginn vor der Tür. Und auch wenn wir uns diesmal etwas weniger nachgiebig zeigen wollten, haben wir dann doch eine halbe Stunde vor der geplanten Öffnung kapituliert, als sich die Leute vor der Tür zu sammeln begannen. Ich hatte auch den starken Eindruck, dass die sich alle untereinander von früheren Flohmärkten kennen.

Taktisch gingen diese Leute sehr zielgerichtet vor und sammelten größere Haufen von Sachen, für die sie dann einen Gesamtpreis verhandelten. (Ich habe keine Zweifel daran, dass wir dabei über den Tisch gezogen wurden.)

Dieses Vorgehen bildete aber einen großen Unterschied zur zweiten großen Welle von Personen: russische oder türkische Großfamilien, bei denen meistens nur bestenfalls eine Person den Dolmetscher bildete. Hier wurde jedes Einzelstück direkt abgerechnet und dabei oft auch mal um den Cent gefeilscht.

Nach gut zwei Stunden war der große Spuk dann aber auch schon vorbei. (Die wenigen Leute, die sich dann noch zu uns verirrten, lassen sich nur noch schwer kategorisieren. Seltsam waren manche aber schon.)

Die letzten beiden Stunden hätte man sich dann komplett sparen können. Und voll mit Zeugs ist das Haus irgendwie noch immer...
16581 Bernd
schrieb am 16. Oktober 2017 um 07:59
So siehts aus. Pub war gut, aber wie meinem Vorschreiber hätten mir ein paar weniger Menschen auch gereicht. Andererseits war die Musik - anders als in der Taube - schon sehr gut und die Kapelle hat zahlreich erscheinendes Publikum durchaus verdient. Im Wildpark sieht es was zahlreich erscheinendes Publikum angeht leider anders aus ... weniger als 10.000 Leute bei bestem Fußballwetter ist schon enttäuschend. Nicht, dass der Verein zuletzt mit begeisterndem Fußball zu einem Stadionbesuch animiert hätte, aber ein paar mehr Menschen hätten schon kommen dürfen. Aber immerhin stehen wir jetzt auf einem einstelligen Tabellenplatz und können optimistisch dem SPiel in Münster entgegenschauen.
16580 Torsten
schrieb am 15. Oktober 2017 um 19:35
So wirklich schön anzuschauen ist das immer noch nicht im Wildpark. Aber wenigstens die Ergebnisse stimmen wieder.

Der dritte Heimsieg in Folge und das bei so schönem Wetter. Nach dem Grauen der letzten Saison kann ich für den Moment mit so was ganz gut leben.

Ansonsten konnte ich bei Dirty old Town mal wieder, genauso wie mein Vorredner vom letzten Wochenende feststellen, dass man mit Live-Musik einen Laden ganz schön vollkriegen kann. Vornehmlich mit älteren Herrschaften natürlich. Ich muss allerdings gestehen, dass ich es im Pub gemütlicher finde, wenn es nicht so voll ist und man nicht zwanzig Minuten auf sein Bier warten muss.

Es sei ihnen aber gegönnt, dass sie so wenigsten zweimal im Jahr den Laden voll haben. Eine Kneipe hat es in der heutigen Zeit nicht leicht. Es ist außerdem auch ganz nett, Leute zu treffen, die man schon Jahre nicht mehr gesehen hat.
16579 s.
schrieb am 8. Oktober 2017 um 12:15
Das war jetzt mal fast wie früher, gestern. Gut gefüllte Kneipe, Billard, The Mamushka, Live-Musik.

Komisch, dass so etwas nur ältere Generationen anzuziehen scheint.
16578 Torsten
schrieb am 1. Oktober 2017 um 15:12
Die Ergebnisse der KSC Auswärtsspiele sind nicht wirklich besser geworden seit ich aufgehört habe die Übertragungen zu schauen. Das heißt eigentlich könnte ich den Fernseher auch wieder anschalten.

Nur warum sollte man das bei solchen Leistungen tun??
16577 Bernd
schrieb am 29. September 2017 um 06:23
Vermutlich ist auch das guestbook von einer gewissen Politikverdrossenheit befallen. Und wirklich Spaß macht das angesichts der aktuellen Entwicklungen ja auch nicht.
Was die AFD angeht muss ich immer eine gewisse Aggression unterdrücken, weil mir diese Typen so dermaßen zuwider sind, dass denen am liebsten ungefragt ein paar aus Maul hauen würde. Klar, so was macht man nicht und gehört sich nicht und sie sind demokratisch gewählt und so weiter bla bla bla, aber am Ende sind es doch einfach nur faschistische und rassistische Idioten. Punkt.
Wirklich erschreckend ist, dass die Wähler offenbar so dumm sind, und dies nicht erkennen, oder, noch schlimmer, es schon irgendwo merken, aber sie trotzdem wählen. Haben anscheinend zunächst in Geschichte nicht aufgepasst und lassen sich nun von ihrer eigenen Facebook-Wahrheits-Wolke endgültig verblöden. Und nicht zu vergessen, auch wenn die AFD hauptsächlich im Osten viele Stimmen bekommen hat - auch in Karlsruhe hat die AFD 10 % bekommen. 10 Prozent!. Tja, da gehe ich lieber nicht durchs Haus oder durchs Büro hier und zähle durch. Schlimm das alles ist.
16576 Torsten
schrieb am 28. September 2017 um 08:49
Wir hatte hier auch schon lebhaftere politische Diskussion.

Vielleicht doch wieder zurück zum Thema Fußball: das Deutsche Mannschaften um den Sieg der Champions League mitspielen können, dürfte sich für die nächsten paar Jahre erledigt haben. Und das obwohl die Bundesliga trotzdem langweilig bleibt. Dann doch lieber die Unvorhersehbarkeit der dritten Liga. Auch wenn ich einen 3 Punkte Abstand zwischen Platz 12 und Platz 20 dort nicht sonderlich beruhigend finde, wenn da die eigene Mannschaft drin steckt.
16575 Torsten
schrieb am 25. September 2017 um 07:05
Erwartungsgemäß hat es gar nichts geholfen am Freitagabend dem Patriotic Pack ein deutliches Fuck off and die von der Tanzfläche entgegenzubrüllen. Aber manchmal muss man eben auch für sinnlose Gesten seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Nun sitzen die Naziversteher also im Bundestag. (Oder gleich Nazis? Eigentlich ist das fast nur Semantik, denn das erste ist ja schon schlimm genug.)

Nachdem die SPD nun auch keinen Bock mehr hat - was für mich sogar ein Stück weit nachvollziehbar ist - ist es auch nicht gerade beruhigend, dass es nun nur noch eine einzige Chance gibt die Neuwahlen zu verhindern: Jamaika.

Ob das funktionieren kann? Meine Skepsis kommt nicht nur daher, dass Mutti bisher jeden Koalitionspartner klein gekriegt hat. (Wobei, wäre es dann nicht zweckmäßig sie in eine Koalition mit der AfD zu schicken?)


Was den KSC angeht, so hat mich doch ein wenig gewundert wie verheerend die Reaktionen gestern im KSC-Talk dazu waren (und selbst in der BNN kam das Spiel heute nicht so gut weg). Dabei empfand ich persönlich die erste Halbzeit schon als eine klare Steigerung im Vergleich zu den letzten Leistungen. Jedenfalls sah das manchmal sogar ein bisschen nach Fußball aus und ich habe mich dieses Mal nicht alle fünf Minuten gefragt, warum ich mir das überhaupt ansehe.

Aber gut, offensichtlich bin ich da nur etwas anspruchsloser als andere und das Nervenflattern in der zweiten Halbzeit, sowie das schon erwähnte Scheibenschießen in den letzten 5 Minuten als erst unser dritter Spieler, der alleine vor dem gegnerischen Torwart aufgetaucht ist, den Ball im Netz untergebracht hat, zeigen natürlich schon wie arg weit der Weg noch ist bis es der KSC mal wieder in ruhigere Gefilde schafft...
16574 s.
schrieb am 24. September 2017 um 18:14
Ich überlege noch, wie ich das Konzert einordnen soll. Es war eine gewisse Wohlfühlatmosphäre (ich habe mich im Gegensatz zu anderen nicht sportlich betätigt und mich von schwitzenden Menschen möglichst ferngehalten), ein Stück heile Welt, mit vollem Haus, langhaarigen Menschen und Aufrufen zum linken Widerstand. Also in etwa das, was Hannes Wader-Konzerte für die Generation Ü70 sind. Ist halt nur leider von der aktuellen politischen Realität arg weit entfernt.

Das Spiel ging im Nachhinein so. Die 1. Halbzeit noch eher als die 2. Aber wie uninspiriert da Großchancen versiebt wurden, alleine vor dem Torhüter, das war schon bemerkenswert.
16573 Bernd
schrieb am 24. September 2017 um 18:03
Sportlich war es heute ja recht erfolgreich - für mich persönlich mit 03:28:57 beim Berlin-Marathon, für den KSC mit dem wichtigen Heimsieg (wie war's denn?). Politisch leider wie zu befürchten katastrophal 🙁
16572 Torsten
schrieb am 23. September 2017 um 19:40
Sehr Erinnerungswert und vor allem voll war es.

Alle paar Jahre finde ich es immer mal wieder interessant zu versuchen wie weit es mit dem Pogo noch klappt. Wobei der ganze Schweiß beim Geschubse schon etwas eklig war (und einen halben Bierbecher habe ich wohl auch auf der Tanzfläche abbekommen). Entsprechend habe ich dann gestunken und erstmal daheim noch geduscht vor dem zu Bett gehen. War glaub ich auch eine Premiere.

Irgendwie muss man aber würdigen, wenn sich gealterte Bands wieder auf die Bühne schleppen, auch wenn untrainiertes Rumhüpfen natürlich immer etwas gefährlich ist. Der Sänger hat sich dann ja auch zwischendurch hinter die Bühne zur Physio-Behandlung begeben und den Rest des Konzerts ein bisschen gehumpelt.

Bei einem Auftritt mit dem Flohzirkus Orchestra wäre das nicht passiert...
16571 Bernd
schrieb am 23. September 2017 um 15:08
Und, wie war das Across The Border-Konzert?
16570 Torsten
schrieb am 19. September 2017 um 19:38
Wieder mal souverän auf die Euphoriebremse getreten vom KSC.

Dabei liest man es wäre dieses mal sogar unverdient gewesen. Was zumindest mal was Neues wäre, auch wenn man sich davon so rein gar nichts kaufen kann...
16569 Torsten
schrieb am 18. September 2017 um 07:04
Nach dem das Kulinarische nun hoffentlich geklärt ist, jetzt also endlich zu "wichtigerem": mein erster KSC-Sieg seit dem 4. März!

Dafür hat es sich doch gelohnt extra für eine halbe Stunde ins Stadion zu gehen.

Vor allem natürlich, weil mir so die erste Stunde erspart geblieben ist.

Man gibt ja die Hoffnung nie auf, dass es vielleicht nur ein paar mehr von solchen Duselsiegen bräuchte und es würde in der Mannschaft irgendwann Klick machen oder sie würden zumindest wieder Gefallen am Gewinnen bekommen oder so. Das ist aber wahrscheinlich nicht anders als dass ich auch jedes Mal hoffe zu gewinnen, wenn ich Lotto spiele. Gebracht hat diese Hoffnung bisher auch noch nichts.


Und jetzt zu wirklich wichtigerem - jedenfalls in dem Sinne das Guestbook als mein persönliches Tagebuch zu missbrauchen: Rafael ist nun Schulkind! Und das gerade mal 3689 Einträge nachdem seine Geburt verkündet wurde. Wie die Zeit vergeht...