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Verdammt, da hat der KSC aber gerade so richtig Lehrgeld bezahlt.
Leider ist die Idee den Gegner mit Pressing zu nerven halt kein exklusiver Einfall von uns und heute war es am Ende ein Kontrahent, der das einfacher viel giftiger und um Welten effektiver durchgezogen hat.
Wobei zur Geschichte des Spiels gehört, dass wir ja in der ersten Halbzeit schon ein paar gute Chancen auf die Führung hatten und uns das 0:1 zum denkbar blödesten Zeitpunkt wirklich nur unserem eigenen Fehlpass zuzuschreiben haben. Man könnte auch sagen, dass es in Halbzeit Zwei ebenfalls nur um das Detail ging, dass ich mich an keinen gefährlichen Schuss von uns erinnern kann, wenn wir uns mal in der Nähe des Strafraums des Gegners aufgehalten haben, wohingegen Cottbus uns genau mit diesem Mittel geknackt hat. Wobei man damit dann aber unterschlagen würde, dass wir am Ende eigentlich froh sein dürfen, dass es beim 0:3 geblieben ist.
Acht Gegentore in den letzten zwei Heimspielen sind nun schon ein deutliches Warnsignal, dass man sich defensiv definitiv verbessern muss und es nicht ausreicht, darauf zu hoffen, dass nächstes Mal der Wani auch mal wieder einen Pass zum eigenen Mann bringt.
Leider ist die Idee den Gegner mit Pressing zu nerven halt kein exklusiver Einfall von uns und heute war es am Ende ein Kontrahent, der das einfacher viel giftiger und um Welten effektiver durchgezogen hat.
Wobei zur Geschichte des Spiels gehört, dass wir ja in der ersten Halbzeit schon ein paar gute Chancen auf die Führung hatten und uns das 0:1 zum denkbar blödesten Zeitpunkt wirklich nur unserem eigenen Fehlpass zuzuschreiben haben. Man könnte auch sagen, dass es in Halbzeit Zwei ebenfalls nur um das Detail ging, dass ich mich an keinen gefährlichen Schuss von uns erinnern kann, wenn wir uns mal in der Nähe des Strafraums des Gegners aufgehalten haben, wohingegen Cottbus uns genau mit diesem Mittel geknackt hat. Wobei man damit dann aber unterschlagen würde, dass wir am Ende eigentlich froh sein dürfen, dass es beim 0:3 geblieben ist.
Acht Gegentore in den letzten zwei Heimspielen sind nun schon ein deutliches Warnsignal, dass man sich defensiv definitiv verbessern muss und es nicht ausreicht, darauf zu hoffen, dass nächstes Mal der Wani auch mal wieder einen Pass zum eigenen Mann bringt.
Dasselbe ist mir auch gleich aufgefallen. Und jetzt?
Mal wieder dumm gelaufen: das KSC-Spiel gegen Heidenheim genau parallel zum nächsten Across The Border Konzert.
Besonders viel habe ich hier auch nicht über unsere Radreise geschrieben.
Aber wer ein bisschen Lesestoff darüber braucht kann jetzt in meinem Reise-Blog fündig werden.
Aber wer ein bisschen Lesestoff darüber braucht kann jetzt in meinem Reise-Blog fündig werden.
Jetzt melde ich mich auch mal aus dem Urlaub. Sehr lehrreich hier. Erst die Schlösser der Loire, das Frankreich des 14.-16. Jh. intensiv, dann die "Poche" um St. Nazaire mit gewaltigen Bunkern (wusstet ihr, dass die diese Region im 2. Weltkrieg erst 9 Monate nach Paris befreit wurde? 28.000 deutsche Soldaten eingekesselt, die trotz sicherer Niederlage nicht aufgeben durften), dann die Werft von St. Nazaire mit dem Bau von riesigen MSC-Kreuzfahrtschiffen - so ein schwimmendes Hochhaus ist schon eine sehr spezielle Art des Reisens. Ansonsten Strand, Ozean und Meeresfrüchte! 🙂
Das letzte mal, dass wir so einen Verkauf-Leih-Deal hatten, dürfte bei Çalhanoğlu gewesen sein und die Saison damals ist nicht so schlecht gelaufen für den KSC.
Ich glaube damals gab es auch deutlich weniger Geld für uns, was im Anbetracht der folgenden internationalen Karriere von Hakan ja auch schade für uns war. Wahrscheinlich zeigt es auch ein bisschen den Inflationswahnsinn, der inzwischen bei Ablösen herrscht. Schließlich hat Ben Ferhat ja auch noch keine komplett verletzungsfreie Saison gespielt.
Ich glaube damals gab es auch deutlich weniger Geld für uns, was im Anbetracht der folgenden internationalen Karriere von Hakan ja auch schade für uns war. Wahrscheinlich zeigt es auch ein bisschen den Inflationswahnsinn, der inzwischen bei Ablösen herrscht. Schließlich hat Ben Ferhat ja auch noch keine komplett verletzungsfreie Saison gespielt.
War das jetzt ein kluger Deal, Ben Farhat für "nur" 7 Millionen nach Freiburg zu verkaufen, auch wenn er die restliche Saison noch bei uns spielen darf?
Puh ... es war wild.
Das Ergebnis spiegelt aus meiner Sicht nicht den Spielverlauf und auch nicht das Kräfteverhältnis der beiden Mannschaften wider. Der KSC hat mutig und engagiert begonnen, man rieb sich schon verwundert die Augen angesichts des wirklich schön anzuschauenden Offensivspiels.
Verdient ging man zweimal in Führung, hat diese aber - wie immer, wie man leider fast schon sagen muss - viel zu leicht hergeschenkt und Bernat hat überhaupt keine gute Figur abgegeben. Allerdings war die Abwehr auch viel zu weit vom Gegner weg und dass man einen Reese nicht frei zum Schuss kommen lassen darf, weiß man eigentlich.
Das 2:3 kurz vor der Pause war einfach sehr unglücklich und zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht verdient.
Am Ende war es dann typisch KSC, dass man sich nach eigentlich nicht aussichtslosen Bemühungen um den Ausgleich noch zwei zusätzliche und komplett unnötige Gegentreffer gefangen hat.
Ärgerlich, einfach nur ärgerlich. Mindestens ein Unentschieden wäre drin und zumindest nach der ersten Halbzeit auch verdient gewesen. Am Ende kam es leider anders.
Immerhin gibt der wirklich erfreuliche Auftritt in den ersten 20 Minuten Anlass zur Hoffnung.
PS: Sabine kündigte an, deine Dauerkarte zu verbrennen, s. 😉
Das Ergebnis spiegelt aus meiner Sicht nicht den Spielverlauf und auch nicht das Kräfteverhältnis der beiden Mannschaften wider. Der KSC hat mutig und engagiert begonnen, man rieb sich schon verwundert die Augen angesichts des wirklich schön anzuschauenden Offensivspiels.
Verdient ging man zweimal in Führung, hat diese aber - wie immer, wie man leider fast schon sagen muss - viel zu leicht hergeschenkt und Bernat hat überhaupt keine gute Figur abgegeben. Allerdings war die Abwehr auch viel zu weit vom Gegner weg und dass man einen Reese nicht frei zum Schuss kommen lassen darf, weiß man eigentlich.
Das 2:3 kurz vor der Pause war einfach sehr unglücklich und zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht verdient.
Am Ende war es dann typisch KSC, dass man sich nach eigentlich nicht aussichtslosen Bemühungen um den Ausgleich noch zwei zusätzliche und komplett unnötige Gegentreffer gefangen hat.
Ärgerlich, einfach nur ärgerlich. Mindestens ein Unentschieden wäre drin und zumindest nach der ersten Halbzeit auch verdient gewesen. Am Ende kam es leider anders.
Immerhin gibt der wirklich erfreuliche Auftritt in den ersten 20 Minuten Anlass zur Hoffnung.
PS: Sabine kündigte an, deine Dauerkarte zu verbrennen, s. 😉
Ich verzichte inzwischen ja weitgehend darauf, euch hier zu mehr Einträgen motivieren zu wollen. Aber da muss ich S. zustimmen, wenn nur einer von uns im Stadion war, dann ist doch hier eine kleine Lageeinschätzung nicht zu viel verlangt? (Auch wenn ich den BNN Spielbericht gelesen habe.)
Grüße jetzt übrigens aus Wien.
Wir haben es geschafft! Von Passau hierher. Keine Abkürzungen, alles mit reiner Muskelkraft.
Grüße jetzt übrigens aus Wien.
Wir haben es geschafft! Von Passau hierher. Keine Abkürzungen, alles mit reiner Muskelkraft.
Äh, Bernd? Was war los im Wildpark?
Grüße aus Österreich. Etwa die Hälfte des Donauradweg ist geschafft. Wobei die heutigen fast 70 Kilometer bei ständigem Gegenwind nicht wirklich die angenehmste Etappe waren. Naja, morgen wird es wieder etwas kürzer, bevor am Samstag die Königsetappe wartet. Aber vielleicht finden wir ja noch einen Weg die anzukürzen.
Ich warte auch immer noch darauf etwas von diesem Flussniedrigwasser zu sehen, von dem den ganzen Sommer in den Medien zu lesen war. Aber neben den Radwegen kommt mir die Donau immer ziemlich hoch vor. Hat es letzte Woche wirklich schon wieder so viel geregnet? Oder sind wir immer noch in den Gegenden wo die Österreicher mit diversen Staustufen dafür sorgen, dass niemand flussabwärts das Wasser bekommt?
Ich warte auch immer noch darauf etwas von diesem Flussniedrigwasser zu sehen, von dem den ganzen Sommer in den Medien zu lesen war. Aber neben den Radwegen kommt mir die Donau immer ziemlich hoch vor. Hat es letzte Woche wirklich schon wieder so viel geregnet? Oder sind wir immer noch in den Gegenden wo die Österreicher mit diversen Staustufen dafür sorgen, dass niemand flussabwärts das Wasser bekommt?
Die neue Streamingwelt ist schon seltsam. Da stellt man fest, dass ein RTL+ Abo, das man irgendwann von der Telekom angedreht bekommen hat, plötzlich auch alle DFB-Pokalspiele von Sky zeigt.
Naja, fast alle.
Die erste Halbzeit vom KSC-Spiel kam nur ein französisches (!!) Testbild und ich musste mit der Konferenz vorlieb nehmen. Viel verpasst habe ich dabei aber nicht. Das sah nicht wirklich gut aus, was wir gezeigt haben.
Die zweite Halbzeit gab es dann als Einzelspiel und sie war schon deutlich besser, wenn auch bei weitem nicht so aggressiv wie gegen Lautern. Und wahnsinnig torgefährlich war es halt auch wieder nicht. Trotzdem nach 90 Minuten durchaus verdient das Spiel gedreht.
Ein weiterer Nachteil beim Streaming: Kinder mit eigenem Handy spoilern die KSC Treffer, weil der Stream dem Liveticker 20 Sekunden hinterherhinkt.
Naja, fast alle.
Die erste Halbzeit vom KSC-Spiel kam nur ein französisches (!!) Testbild und ich musste mit der Konferenz vorlieb nehmen. Viel verpasst habe ich dabei aber nicht. Das sah nicht wirklich gut aus, was wir gezeigt haben.
Die zweite Halbzeit gab es dann als Einzelspiel und sie war schon deutlich besser, wenn auch bei weitem nicht so aggressiv wie gegen Lautern. Und wahnsinnig torgefährlich war es halt auch wieder nicht. Trotzdem nach 90 Minuten durchaus verdient das Spiel gedreht.
Ein weiterer Nachteil beim Streaming: Kinder mit eigenem Handy spoilern die KSC Treffer, weil der Stream dem Liveticker 20 Sekunden hinterherhinkt.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt auswärts vom KSC eine so aggressive Druckphase gesehen habe wie gestern zeitweise in der zweiten Halbzeit gegen Lautern. Gerade in der vergangenen Saison wirkten wir bei Gastspielen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte oft viel zu ängstlich. Schade, schade, dass es trotzdem nicht für drei Punkte gereicht hat. Ein Derbysieg wäre schließlich mal wieder ein echtes Ausrufezeichen gewesen.
Natürlich stehen wir noch ganz am Anfang der Saison, und es ist gut möglich, dass der FCK einfach unerwartet schwach war. Genauso gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass wir selbst in unserer größten Drangphase nicht allzu viel Torgefahr entwickeln konnten, auch wenn wir durchaus einige Chancen hatten.
Wenigstens besteht in dieser Hinsicht die Hoffnung, dass ein fitter Fukuda noch einmal den entscheidenden Unterschied machen kann. Vielleicht gilt das auch für Ben Farhat, auch wenn es weiterhin den Anschein hat, als lasse der KSC ihn momentan nicht spielen, weil er schlicht auf das passende Angebot wartet.
Bis hierhin bleibt es jedenfalls ein gelungener Saisonstart.
Natürlich stehen wir noch ganz am Anfang der Saison, und es ist gut möglich, dass der FCK einfach unerwartet schwach war. Genauso gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass wir selbst in unserer größten Drangphase nicht allzu viel Torgefahr entwickeln konnten, auch wenn wir durchaus einige Chancen hatten.
Wenigstens besteht in dieser Hinsicht die Hoffnung, dass ein fitter Fukuda noch einmal den entscheidenden Unterschied machen kann. Vielleicht gilt das auch für Ben Farhat, auch wenn es weiterhin den Anschein hat, als lasse der KSC ihn momentan nicht spielen, weil er schlicht auf das passende Angebot wartet.
Bis hierhin bleibt es jedenfalls ein gelungener Saisonstart.
Ich glaube die Folie vor meiner Spiegelreflex war auch noch von 1999 und bei der letzten Sofi 2015 habe ich definitiv ebenfalls noch die alten Brillen verwendet. Eigentlich habe ich mir dieses Mal sowieso nur deshalb neue bestellt, weil ich zu faul zum Suchen nach den alten war. 😉
Habe dann gestern übrigens auch endlich geschafft, "Die Odyssee" im Kino zu schauen, und könnte damit nun endlich auch am Diskurs der Altphilologen teilnehmen. Da ich aber eher aus der cineastischen Ecke komme, amüsiert mich als Erstes, wie Christopher Nolan es immer wieder schafft, seine dramaturgischen Lieblingstricks unterzubringen, egal mit welchem Thema er es zu tun hat: Ob Physikerbiografien oder griechische Mythologie, immer trifft man auf Protagonisten, die von ihren vergangenen Taten getrieben werden, während die Erzählung fleißig in der Zeit vor- und zurückspringt, und zwar genau so, dass eine entscheidende Wendung bis zum Schluss aufgespart wird, die alles noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lässt bzw. das Thema nochmals unterstreicht.
Er dreht also irgendwie schon immer denselben Film. Aber er macht das halt auch einfach sehr, sehr gut.
Da ich mir den Film natürlich pflichtschuldig in IMAX angesehen habe, wie es der Meister wünscht, würde ich ihn aber doch gerne einmal fragen, welchen Sinn es eigentlich hat, im Soundmix den Subwoofer fast immer bis zum Anschlag aufzudrehen (und der ist bei den IMAX-Lautsprechern eben verdammt hoch)?
Habe dann gestern übrigens auch endlich geschafft, "Die Odyssee" im Kino zu schauen, und könnte damit nun endlich auch am Diskurs der Altphilologen teilnehmen. Da ich aber eher aus der cineastischen Ecke komme, amüsiert mich als Erstes, wie Christopher Nolan es immer wieder schafft, seine dramaturgischen Lieblingstricks unterzubringen, egal mit welchem Thema er es zu tun hat: Ob Physikerbiografien oder griechische Mythologie, immer trifft man auf Protagonisten, die von ihren vergangenen Taten getrieben werden, während die Erzählung fleißig in der Zeit vor- und zurückspringt, und zwar genau so, dass eine entscheidende Wendung bis zum Schluss aufgespart wird, die alles noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lässt bzw. das Thema nochmals unterstreicht.
Er dreht also irgendwie schon immer denselben Film. Aber er macht das halt auch einfach sehr, sehr gut.
Da ich mir den Film natürlich pflichtschuldig in IMAX angesehen habe, wie es der Meister wünscht, würde ich ihn aber doch gerne einmal fragen, welchen Sinn es eigentlich hat, im Soundmix den Subwoofer fast immer bis zum Anschlag aufzudrehen (und der ist bei den IMAX-Lautsprechern eben verdammt hoch)?
Nachdem ich zunächst die alte Schutzbrille von der Sonnenfinsternis 1999 gefunden hatte, wurde ich glücklicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass man diese nicht mehr verwenden sollte, da sie nach so langer Zeit keinen verlässlichen Schutz mehr bieten. Insofern habe ich mir das Spektakel komplett gespart 😉
Ich hatte keine Spezialbrille und auch keine gute Kamera, für mich sah das nach gewöhnlichem Sonnenuntergang aus. Allerdings habe ich festgestellt, dass der auf den Terrassen im Rheinhafen sehr nett sein kann, insbesondere, wenn man Speis und Trank dabei hat.
So eine Sonnenfinsternis ist ja schon was nettes, aber eigentlich muss es mal wieder eine totale sein.
Vielleicht hat ER sich bei UNS gemeldet? In den BNN steht, dass er UNBEDINGT zum KSC wollte. War vielleicht sein Jugendtraum, so wie andere zu Real Madrid oder in die Premier League möchten.
So verlockend die Idee sein mag, riskante Montagearbeiten an motorisch begabtere Bekannte auszulagern, dann hätte ich jetzt aber trotzdem ein ziemlich schlechtes Gewissen, wenn sich einer von denen den Arm aufgeschlitzt hätte.
Im Wildpark haben wir ab heute übrigens einen Nationalspieler aus Madagaskar. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, inwiefern das zu unserer Vereinsstrategie passt? Klingt eher ein bisschen nach einem Oli-Kreuzer-Winterpause-Panik-Transfer.
Im Wildpark haben wir ab heute übrigens einen Nationalspieler aus Madagaskar. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, inwiefern das zu unserer Vereinsstrategie passt? Klingt eher ein bisschen nach einem Oli-Kreuzer-Winterpause-Panik-Transfer.
Lass es halt mal jemanden machen, der sich mit sowas auskennt. Wobei ich auch schon festgestellt haben, dass es Mist ist, wenn man in seinem engeren Bekanntenkreis nur Akademiker hat. Reicht die Verletzung für eine Krankschreibung? 😉
Ja, zumindest vom Ergebnis her ein sehr guter Start. Und erfreulich, wenn sich ein neuer Stürmer direkt mit einem Doppelpack einführt. Aber Lautern und Wolfsburg dürften vermutlich andere Kaliber sein als Bielefeld.
Ja, zumindest vom Ergebnis her ein sehr guter Start. Und erfreulich, wenn sich ein neuer Stürmer direkt mit einem Doppelpack einführt. Aber Lautern und Wolfsburg dürften vermutlich andere Kaliber sein als Bielefeld.
Oh Mann, schon wieder eine Heimwerkeraktion, die für mich in der Notaufnahme endet. 😞
Ich kann hier nur vor billigen Hornbach Metallregalen mit rasiermesserscharfen Kanten warnen!
Wenigstens war der Saisonauftakt des KSC am Samstag erfolgreicher. Und was für ein wichtiger Sieg aber auch, wenn man sich das schwere Programm der nächsten Spiele anschaut. Zwar habe ich in der ersten Halbzeit keine so großen Unterschiede zu den Auftritten von letztem Jahr gesehen. Da waren mal wieder keine richtigen Ideen wie man einen Abwehrblockt knackt und dafür waren die wenigen Angriffe des Gegners fast alle gefährlich. Das Zittern in den letzten 10 Minuten hätte man sich auch sparen können, wenn man nicht nach dem 2:0 plötzlich eine kurze Tiefschlafphase einlegt.
Demgegenüber steht aber eigentlich eine zweite Hälfte, in der man bis zum Gegentor fast nichts hat anbrennen lassen und mit ein bisschen mehr Glück vor dem Tor hätte man sich frühzeitig einen gemütlichen Nachmittag verschaffen können. Also unterm Strich für mich schon ein verdienter Sieg,
Ich kann hier nur vor billigen Hornbach Metallregalen mit rasiermesserscharfen Kanten warnen!
Wenigstens war der Saisonauftakt des KSC am Samstag erfolgreicher. Und was für ein wichtiger Sieg aber auch, wenn man sich das schwere Programm der nächsten Spiele anschaut. Zwar habe ich in der ersten Halbzeit keine so großen Unterschiede zu den Auftritten von letztem Jahr gesehen. Da waren mal wieder keine richtigen Ideen wie man einen Abwehrblockt knackt und dafür waren die wenigen Angriffe des Gegners fast alle gefährlich. Das Zittern in den letzten 10 Minuten hätte man sich auch sparen können, wenn man nicht nach dem 2:0 plötzlich eine kurze Tiefschlafphase einlegt.
Demgegenüber steht aber eigentlich eine zweite Hälfte, in der man bis zum Gegentor fast nichts hat anbrennen lassen und mit ein bisschen mehr Glück vor dem Tor hätte man sich frühzeitig einen gemütlichen Nachmittag verschaffen können. Also unterm Strich für mich schon ein verdienter Sieg,
Der nächste feministische Filmtipp: "Was haben wir gelacht" (wie gut, dass ich auf dem Fest den Begriff "Flinta" gelernt habe). Aber es war schon sehr erheiternd und erschreckend, die Fernsehunterhaltung der 80er-Jahre aus der heutigen Perspektive zu sehen. Bzw. teilweise überhaupt das erste Mal zu sehen, da meine Eltern sich ja stets dem Kabelfernsehen verweigert haben und der Ansicht waren, dass 3 Programme völlig ausreichend sind.
So schlecht lief das letzte Wochenende aber gar nicht für Kino-Besitzer im Allgemeinen. Immerhin 1,4 Millionen Besucher im neuen Spider-Man Film - vier Tickets von mir waren auch dabei.
Vielleicht wollt ihr ein paar Worte über den KSC-Familientag hören? Die Mannschaftsvorstellung wurde tatsächlich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestrafft: Abwehr, Mittelfeld und Sturm durften wieder alle im Block einlaufen. Anschließend noch eine Handvoll der Neueinkäufe plus Wanitzek und den Trainer interviewt. Fertig.
Wobei das Interesse an den Antworten bei der Allgemeinheit doch sehr überschaubar war, da die Leute schon in Scharen die Tribüne verlassen haben, um sich für die Autogramme anzustellen. Das Spannendste in journalistischer Hinsicht war dementsprechend nur unser Präsident, der sich gewaltig aus dem Fenster lehnt und uns mit unserem neuen Trainerteam schon auf dem Weg in die Bundesliga sieht. Eine Aussage, die sicher wieder ausgegraben wird, wenn der Trainerstuhl nach einem Fehlstart anfängt zu wackeln.
Ansonsten merkt man am Familientag wieder, wie verwöhnt man an Spieltagen beim Catering ist. Gestern war nur ein Bruchteil der Kioske offen, was zu elendig langen Wartezeiten geführt hat. Und für die ganzen Stände der Sponsoren hinter dem Stadion, die zum Großteil sowieso eins zu eins vom Fest dorthin umgezogen sind, war es auch viel zu heiß. Vielleicht war ich aber nur vom gekühlten Kino vorher zu sehr verwöhnt?
Vielleicht wollt ihr ein paar Worte über den KSC-Familientag hören? Die Mannschaftsvorstellung wurde tatsächlich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestrafft: Abwehr, Mittelfeld und Sturm durften wieder alle im Block einlaufen. Anschließend noch eine Handvoll der Neueinkäufe plus Wanitzek und den Trainer interviewt. Fertig.
Wobei das Interesse an den Antworten bei der Allgemeinheit doch sehr überschaubar war, da die Leute schon in Scharen die Tribüne verlassen haben, um sich für die Autogramme anzustellen. Das Spannendste in journalistischer Hinsicht war dementsprechend nur unser Präsident, der sich gewaltig aus dem Fenster lehnt und uns mit unserem neuen Trainerteam schon auf dem Weg in die Bundesliga sieht. Eine Aussage, die sicher wieder ausgegraben wird, wenn der Trainerstuhl nach einem Fehlstart anfängt zu wackeln.
Ansonsten merkt man am Familientag wieder, wie verwöhnt man an Spieltagen beim Catering ist. Gestern war nur ein Bruchteil der Kioske offen, was zu elendig langen Wartezeiten geführt hat. Und für die ganzen Stände der Sponsoren hinter dem Stadion, die zum Großteil sowieso eins zu eins vom Fest dorthin umgezogen sind, war es auch viel zu heiß. Vielleicht war ich aber nur vom gekühlten Kino vorher zu sehr verwöhnt?
Man fragt sich schon, wie sich so ein Kino rentiert, wenn man da Sonntagnachmittags mit handgezählten 12 Personen im großen Saal sitzt. Gut, Ingeborg Bachmann ist vielleicht nicht der ganz große Kassenschlager. Aber trotzdem muss man ja Verleih und Miete und die Menschen, die da arbeiten, bezahlen.
Ich hätte den Sieg gegen Mailand ja auch gerne mitgenommen, aber als mildernde Umstände würde ich anführen, dass das halt auch zwei wirklich, wirklich sehr schöne Fernschüsse von Inter waren und vor allem, dass wir – was mir live im Stadion gar nicht aufgefallen ist – in dieser Phase sogar in Unterzahl gespielt haben. Jung war verletzt raus und wir hatten niemanden mehr auf der Auswechselbank. Wobei es schon etwas überraschend ist, wenn gleichzeitig letztjährige Kaderspieler wie Müller oder Kwon gar nicht erst im Aufgebot stehen. Unter diesen Umständen eigentlich bemerkenswert, dass mir gerade die Kombinationen im Mittelfeld deutlich schneller und zielstrebiger vorkamen als zuletzt.
Aber natürlich weiß man nie, wie ernst der Gegner jetzt das Spiel genommen hat. Der komplette Mannschaftswechsel der Italiener zur Pause, bei dem dann auch Welt- und Europameister über beide Aufstellungen verteilt waren, lässt da nicht unbedingt Rückschlüsse zu.
Deswegen kann man zwar Stand heute drauf hoffen, dass wir uns einfach das Glück für die wichtigeren Spiele aufheben wollten. Wenn die Saison am Ende allerdings in die Hose geht, werden wir uns stattdessen daran erinnern, dass das Unglück hier schon seinen Anfang genommen hat.
Was das Fest anbelangt, so ist aus meiner Sicht die entscheidende Frage, ob man in der Routine, die da inzwischen eingekehrt ist Langeweile sieht oder halt eine angenehme Vertrautheit, die man jedes Jahr aufs Neue genießen kann – jedenfalls soweit es die Hitze und unbequemes Sitzen/Stehen am Hang zulässt. 😉
Mal wieder kann ich zum Beispiel feststellen, dass es mir niemals in den Sinn gekommen wäre ein Zartmann-Konzert zu besuchen. Aber jetzt nach dem Samstagabend würde ich zwar weiterhin nicht unbedingt Zartmann-Songs in meine Playlist aufnehmen, aber gut unterhalten habe ich mich trotzdem gefühlt. War irgendwie ein rundes Konzert, dass nie zu sehr in die Balladen abgekippt ist, und theatralische Aktionen wie einen Schwächeanfall beim Gitarristen vorzutäuschen, fand ich nicht unoriginell.
Wobei dieses „nichts erwartet, aber positiv überrascht“ beim Fest ja auch schon eine gewisse Tradition hat. Vor allem aber: Wo hat man bei den heutigen Konzertpreisen sonst noch die Gelegenheit, mal einen genaueren Blick über den Tellerrand seiner Musikbubble zu werfen?
Trotzdem habe ich schon die Sorge, dass die Bandauswahl bei dem vergleichsweise kleinen Budget jedes Jahr etwas schwächer ausfällt. Insofern muss man froh sein, dass für unsereins wenigstens noch Highlights wie Blond und die Beatsteaks im Programm waren. Wobei es bei Letzteren halt überhaupt kein Vergleich zu 2007 war, als sich die Moshpits noch bis zum Weg vor dem Hügel ausgebreitet hatten. (Das war allerdings auch lange bevor es dort Absperrungen gab.)
Meine persönliche Entdeckung war noch, dass ich am Freitag gerade noch rechtzeitig herausgefunden habe, dass mit Blood Red Shoes auch klassische „Gitarrenkacke“ als Opener um 17:30 am Start war. Dafür habe ich dann sogar Pogacars großen Auftritt in den Kehren nach Alpe d’Huez sausen lassen.
Aber ihr hättet es vielleicht ein bisschen langweilig gefunden. 😉
Aber natürlich weiß man nie, wie ernst der Gegner jetzt das Spiel genommen hat. Der komplette Mannschaftswechsel der Italiener zur Pause, bei dem dann auch Welt- und Europameister über beide Aufstellungen verteilt waren, lässt da nicht unbedingt Rückschlüsse zu.
Deswegen kann man zwar Stand heute drauf hoffen, dass wir uns einfach das Glück für die wichtigeren Spiele aufheben wollten. Wenn die Saison am Ende allerdings in die Hose geht, werden wir uns stattdessen daran erinnern, dass das Unglück hier schon seinen Anfang genommen hat.
Was das Fest anbelangt, so ist aus meiner Sicht die entscheidende Frage, ob man in der Routine, die da inzwischen eingekehrt ist Langeweile sieht oder halt eine angenehme Vertrautheit, die man jedes Jahr aufs Neue genießen kann – jedenfalls soweit es die Hitze und unbequemes Sitzen/Stehen am Hang zulässt. 😉
Mal wieder kann ich zum Beispiel feststellen, dass es mir niemals in den Sinn gekommen wäre ein Zartmann-Konzert zu besuchen. Aber jetzt nach dem Samstagabend würde ich zwar weiterhin nicht unbedingt Zartmann-Songs in meine Playlist aufnehmen, aber gut unterhalten habe ich mich trotzdem gefühlt. War irgendwie ein rundes Konzert, dass nie zu sehr in die Balladen abgekippt ist, und theatralische Aktionen wie einen Schwächeanfall beim Gitarristen vorzutäuschen, fand ich nicht unoriginell.
Wobei dieses „nichts erwartet, aber positiv überrascht“ beim Fest ja auch schon eine gewisse Tradition hat. Vor allem aber: Wo hat man bei den heutigen Konzertpreisen sonst noch die Gelegenheit, mal einen genaueren Blick über den Tellerrand seiner Musikbubble zu werfen?
Trotzdem habe ich schon die Sorge, dass die Bandauswahl bei dem vergleichsweise kleinen Budget jedes Jahr etwas schwächer ausfällt. Insofern muss man froh sein, dass für unsereins wenigstens noch Highlights wie Blond und die Beatsteaks im Programm waren. Wobei es bei Letzteren halt überhaupt kein Vergleich zu 2007 war, als sich die Moshpits noch bis zum Weg vor dem Hügel ausgebreitet hatten. (Das war allerdings auch lange bevor es dort Absperrungen gab.)
Meine persönliche Entdeckung war noch, dass ich am Freitag gerade noch rechtzeitig herausgefunden habe, dass mit Blood Red Shoes auch klassische „Gitarrenkacke“ als Opener um 17:30 am Start war. Dafür habe ich dann sogar Pogacars großen Auftritt in den Kehren nach Alpe d’Huez sausen lassen.
Aber ihr hättet es vielleicht ein bisschen langweilig gefunden. 😉
Tja, da wähnte man sich auf Augenhöhe mit Inter Mailand, und drei Minuten haben gereicht, diesen Eindruck zunichte zu machen. Vielleicht war es vorher so verabredet, um die Erwartungen des Umfelds für den Saisonverlauf nicht über die Maßen in die Höhe schnellen zu lassen.
Das diesjährige Fest empfand ich als gut und solide, wobei ich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren keine Zeit gefunden habe, Feld- oder Kulturbühne zu besuchen. Oder einfach zu träge war. Persönlicher Tief- und Höhepunkt war der Sonntagabend: Leonie fand ich grauenhaft, glattgespülter Synthie-Pop im Glitzerkleid. Max Herre und Joy Denalane war das erwachsenste Konzert („altersgerecht“, würde mein Hausarzt sagen), abwechslungsreich, unterhaltsam, nicht zu aufregend. A-N-N-A fand ich schon 1997 nett.
Das diesjährige Fest empfand ich als gut und solide, wobei ich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren keine Zeit gefunden habe, Feld- oder Kulturbühne zu besuchen. Oder einfach zu träge war. Persönlicher Tief- und Höhepunkt war der Sonntagabend: Leonie fand ich grauenhaft, glattgespülter Synthie-Pop im Glitzerkleid. Max Herre und Joy Denalane war das erwachsenste Konzert („altersgerecht“, würde mein Hausarzt sagen), abwechslungsreich, unterhaltsam, nicht zu aufregend. A-N-N-A fand ich schon 1997 nett.
Nach dem grandiosen Spektakel in der zweiten Halbzeit im Spiel um den dritten Platz, war das Endspiel gestern eine ziemlich grausame Veranstaltung. Wenn man nach 45 Minuten hofft von der zutiefst überflüssigen Halbzeit-Show geweckt zu werden, dann läuft was schief. Eine Mannschaft, die wollte aber nicht konnte, und eine Mannschaft, die im Grunde nur versucht sich irgendwie mit robustem (und das ist überaus freundlich ausgedrückt) Einsatz ins Elfmeterschießen zu retten. Hatte dann auch nach 105 Minuten genug und bin in Richtung Bett gegangen (dank Liveticker habe ich dann gerade noch das Tor mitbekommen). Bis zu diesem Zeitpunkt stand die offizielle Torschuss-Statistik von Argentinien noch bei Null und wenn sie es damit geschafft hätten bei der Elfer-Lotterie Weltmeister zu werden, dann würde ich heute hier stehen und sagen: So eine doofe Sportart! Die gehört abgeschafft!
Interessant natürlich in der Zusammenfassung beim Frühstück zu sehen, dass Messi & Co. ja dann am Ende doch noch zwei gute Chancen zum Ausgleich hatten. Warum sind sie nicht schon vorher offensiver aufgetreten? Trotzdem gibt es keinen Zweifel, dass Spanien der einzig verdiente Sieger in diesem Spiel war. Allerdings frage ich mich schon, ob das Problem am Ende war, dass einfach die beiden „falschen“ Mannschaften die Halbfinalspiele gewonnen haben.
Interessant natürlich in der Zusammenfassung beim Frühstück zu sehen, dass Messi & Co. ja dann am Ende doch noch zwei gute Chancen zum Ausgleich hatten. Warum sind sie nicht schon vorher offensiver aufgetreten? Trotzdem gibt es keinen Zweifel, dass Spanien der einzig verdiente Sieger in diesem Spiel war. Allerdings frage ich mich schon, ob das Problem am Ende war, dass einfach die beiden „falschen“ Mannschaften die Halbfinalspiele gewonnen haben.
Diese WM ist so krank.
25 Minuten Halbzeit und während der Trinkpause "Live is Life" von Opus über die Stadionlautsprecher.
Also ich finde das Lied durchaus gut, aber im WM-Finale 2026 einen Austropop-Hit aus dem Jahr 1984? Fällt denen nix besseres ein? Trump erlaubt sowas?
25 Minuten Halbzeit und während der Trinkpause "Live is Life" von Opus über die Stadionlautsprecher.
Also ich finde das Lied durchaus gut, aber im WM-Finale 2026 einen Austropop-Hit aus dem Jahr 1984? Fällt denen nix besseres ein? Trump erlaubt sowas?
So ein Spiel um den dritten Platz kann schon recht spaßig sein. Wegen mir muss man das nicht abschaffen.
Das ist schon Käse, wenn man sich so auf ein Geburtstagskonzert gefreut hat und dann macht einem das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
War aber auch ein heftiger Sturm am Donnerstag und dass ausgerechnet in der Fest-Woche dabei einer der inzwischen zu T-Shirt-Logos aufgestiegenen Kastanienbäume auf dem Mount Klotz daran glauben musste, hat beinahe etwas schicksalhaftes. Wobei vielleicht denke ich da zu sehr an Telperion und Laurelin aus dem Silmarillion?
Immerhin haben Across the Border inzwischen bei Facebook gepostet, dass sie schon für nächstes Jahr die Zusage zum Fest am See haben. Aber ein Jahr ist lang. Wer weiß was Trump bis dahin alles einfällt?
War aber auch ein heftiger Sturm am Donnerstag und dass ausgerechnet in der Fest-Woche dabei einer der inzwischen zu T-Shirt-Logos aufgestiegenen Kastanienbäume auf dem Mount Klotz daran glauben musste, hat beinahe etwas schicksalhaftes. Wobei vielleicht denke ich da zu sehr an Telperion und Laurelin aus dem Silmarillion?
Immerhin haben Across the Border inzwischen bei Facebook gepostet, dass sie schon für nächstes Jahr die Zusage zum Fest am See haben. Aber ein Jahr ist lang. Wer weiß was Trump bis dahin alles einfällt?
Und wen unterstützen wir jetzt im Endspiel?
Argentinien war ja schon vor vier Jahren Weltmeister und ich bin schwer für Abwechslung in solchen Dingen. Wobei Spanien in den letzten 20 Jahren auch schon viel zu viel gewonnen hat. Allerdings war das meistens nur die EM, während sie erst zum zweiten Mal in einem WM-Endspiel stehen. Dafür finde ich dann wiederum das spanische Abwehrbollwerk teilweise total langweilig, wohingegen die Schlussoffensiven der Argentinier im Achtel- und Halbfinale schon enorm spektakulär ausgefallen sind.
Argentinien war ja schon vor vier Jahren Weltmeister und ich bin schwer für Abwechslung in solchen Dingen. Wobei Spanien in den letzten 20 Jahren auch schon viel zu viel gewonnen hat. Allerdings war das meistens nur die EM, während sie erst zum zweiten Mal in einem WM-Endspiel stehen. Dafür finde ich dann wiederum das spanische Abwehrbollwerk teilweise total langweilig, wohingegen die Schlussoffensiven der Argentinier im Achtel- und Halbfinale schon enorm spektakulär ausgefallen sind.
Bye bye, Tuchel.
Au revoir, Topfavorit.
Von den Meriten und vom diesjährigen Versagen her müsste es schon Uruguay sein. Aber die spielen halt oft einen ähnlichen Rüpel-Fußball wie Paraguay und braucht man das wirklich?
Uruguay, Weltmeister von 1930 und 1950.
Ungarn? ("Bozsik, immer wieder Bozsik, der rechte Läufer der Ungarn ...")
Jetzt vor dem WM-Halbfinale sollte ich auch mal daran erinnern, dass ich weiter unten in Eintrag 19451 schon drei von vier beteiligten Mannschaften richtig vorhergesagt habe. Und die vierte ist ja eigentlich auch keine Überraschung. Aber geht da auch alles mit rechten Dingen zu?
Ist schon mysteriös, dass fast alle Viertelfinalspiele knappe Dinger waren, aber immer irgendwie mit dem besseren Ende für den Favoriten. Kann das noch Zufall sein? Oder ist das Bestehen in besonders engen Situationen einfach das, was Qualität ausmacht?
Früher als Deutschland sich noch eine Turniermannschaft geschimpft hat, gab es ja auch oft Kackspiele, durch die man scheinbar nur mit Dusel durchgekommen ist. So was wie Glück war gegen Paraguay definitiv nicht vorhanden und das Ausscheiden ist somit natürlich ein weiterer Beweis für den Niedergang des Deutschen Fußballs. Wenn hingegen Frankreich eine Runde später auch nur äußerst knapp gegen Paraguay besteht, dann ist hinterher die mediale Diskussion einzig und allein das unfaire Spiel der Südamerikaner.
Oder hat halt die FIFA am Ende alles nur geschickt manipuliert? Bei Spielen von Deutschland und Argentiniern einfach die richtigen Personen an den VAR gesetzt? Thibaut Courtois ausgeschaltet damit seine Vertretung den Ball im entscheidenden Moment abklatschen lässt? Breel Embolo dazu überredet eine Schwalbe zu machen? Und bei Norwegen gegen England die Spider-Cam so gesteuert, dass der norwegische Abschlag direkt vom Kabel vor den Füssen eines Engländers landet und dann auch noch den Chip im Ball ausgeschaltet, damit das niemand merkt?
Verdammter korrupter Fußballverband!
Ich bin sowieso dafür den Laden zu verlassen und ein eigenes Turnier ehemals großer Fußballnationen zu veranstalten. Italien und Brasilien könnte man dazu schon mal einladen. Aber es braucht auch noch mindestens eine vierte Mannschaft und da bin ich im Moment etwas überfragt…
Ist schon mysteriös, dass fast alle Viertelfinalspiele knappe Dinger waren, aber immer irgendwie mit dem besseren Ende für den Favoriten. Kann das noch Zufall sein? Oder ist das Bestehen in besonders engen Situationen einfach das, was Qualität ausmacht?
Früher als Deutschland sich noch eine Turniermannschaft geschimpft hat, gab es ja auch oft Kackspiele, durch die man scheinbar nur mit Dusel durchgekommen ist. So was wie Glück war gegen Paraguay definitiv nicht vorhanden und das Ausscheiden ist somit natürlich ein weiterer Beweis für den Niedergang des Deutschen Fußballs. Wenn hingegen Frankreich eine Runde später auch nur äußerst knapp gegen Paraguay besteht, dann ist hinterher die mediale Diskussion einzig und allein das unfaire Spiel der Südamerikaner.
Oder hat halt die FIFA am Ende alles nur geschickt manipuliert? Bei Spielen von Deutschland und Argentiniern einfach die richtigen Personen an den VAR gesetzt? Thibaut Courtois ausgeschaltet damit seine Vertretung den Ball im entscheidenden Moment abklatschen lässt? Breel Embolo dazu überredet eine Schwalbe zu machen? Und bei Norwegen gegen England die Spider-Cam so gesteuert, dass der norwegische Abschlag direkt vom Kabel vor den Füssen eines Engländers landet und dann auch noch den Chip im Ball ausgeschaltet, damit das niemand merkt?
Verdammter korrupter Fußballverband!
Ich bin sowieso dafür den Laden zu verlassen und ein eigenes Turnier ehemals großer Fußballnationen zu veranstalten. Italien und Brasilien könnte man dazu schon mal einladen. Aber es braucht auch noch mindestens eine vierte Mannschaft und da bin ich im Moment etwas überfragt…
Das Bemerkenswerte an der Trump-Infantino Klüngelei um rote Karten ist doch sowieso, dass es in der WM-Historie höchstens Platz Drei in der Kategorie schwerwiegende Eingriffe der Politik in den Turnierablauf belegt. Und sowohl die argentinische Militärdiktatur 1978 wie auch Mussolini 1934, waren damit am Ende auch noch erfolgreicher als der Idiot aus dem Weißen Haus.
So viel zum Thema, das früher alles besser war.
So viel zum Thema, das früher alles besser war.
Um Marta zu zitieren: „Ich bin nicht Stuttgart“.
s., extra für dich 😉
Nina Chuba: Fans ist Stuttgart sind langweilig
Nina Chuba: Fans ist Stuttgart sind langweilig
Dass die FIFA korrupt ist und sich einen Dreck um die Einhaltung von Regeln oder gar Anstand schert, ist ja nix neues. Das eine Einflussnahme nun aber in aller Öffentlichkeit und anscheinend völlig selbstverständlich passiert, schockiert dann doch.
Zum Glück ist Deutschland schon ausgeschieden.
Es ist einfach nur erbärmlich.
Zum Glück ist Deutschland schon ausgeschieden.
Es ist einfach nur erbärmlich.
So, Nagelsmann ist Geschichte.
Das ging flott, wenn man vergleicht, dass der Flick nach dem letzten Ausscheiden noch ein Jahr weiterwursteln durfte. Aber wahrscheinlich dachte der DFB er muss so schnell handeln, bevor der Klopp doch wieder bei einem finanzkräftigen Verein unterkommt.
Ob das nun der Nationalmannschaft aus der Krise hilft? Wir werden sehen.
Ich war nie Nagelsmann-Fan, dafür war er ja immer Clubtrainer bei unsympathischen Vereinen. Auch kommunikativ und in den Personalentscheidungen ist da einiges in die Hose gegangen in den letzten Monaten, das einen Rausschmiss jetzt gut begründet. Trotzdem natürlich ein bisschen bitter für ihn: wenn der VAR nicht unser 2:1 gestohlen hätte, dann wäre er jetzt noch auf dem Trainerstuhl und selbst eine Klatsche gegen die Franzosen hätte ihn wahrscheinlich nicht von dort vertreiben können. Gegen die kann man ja verlieren.
Das ging flott, wenn man vergleicht, dass der Flick nach dem letzten Ausscheiden noch ein Jahr weiterwursteln durfte. Aber wahrscheinlich dachte der DFB er muss so schnell handeln, bevor der Klopp doch wieder bei einem finanzkräftigen Verein unterkommt.
Ob das nun der Nationalmannschaft aus der Krise hilft? Wir werden sehen.
Ich war nie Nagelsmann-Fan, dafür war er ja immer Clubtrainer bei unsympathischen Vereinen. Auch kommunikativ und in den Personalentscheidungen ist da einiges in die Hose gegangen in den letzten Monaten, das einen Rausschmiss jetzt gut begründet. Trotzdem natürlich ein bisschen bitter für ihn: wenn der VAR nicht unser 2:1 gestohlen hätte, dann wäre er jetzt noch auf dem Trainerstuhl und selbst eine Klatsche gegen die Franzosen hätte ihn wahrscheinlich nicht von dort vertreiben können. Gegen die kann man ja verlieren.
Meine Dauerkarte wäre gegen Wolfsburg auch frei. 🙂
Hier ist der Spielplan für die neuen Zweitligasaison.
Wobei der Auftakt schon haarig ist. Die ersten beiden Auswärtsspiele in Lautern und Hannover sind eigentlich aus langjähriger Erfahrung sichere Null-Punkte-Spiele und dazwischen die Geldsäcke aus Wolfsburg daheim (wofür übrigens jemand meine Dauerkarte haben kann). Da ist die Gefahr schon groß, dass wir das Feld gleich von hinten aufrollen müssen.
Wobei der Auftakt schon haarig ist. Die ersten beiden Auswärtsspiele in Lautern und Hannover sind eigentlich aus langjähriger Erfahrung sichere Null-Punkte-Spiele und dazwischen die Geldsäcke aus Wolfsburg daheim (wofür übrigens jemand meine Dauerkarte haben kann). Da ist die Gefahr schon groß, dass wir das Feld gleich von hinten aufrollen müssen.
Können die da in München nicht schnell mal den Kane für unsere Nationalmannschaft klonen?
Ja, ich habe das Desaster am Ende doch live miterlebt. Habe irgendwie den passenden Zeitpunkt verpasst, um ins Bett zu gehen. Wobei ich nach dem zweiten verschossenen Elfmeter den Fernseher ausgeschaltet habe, aber da war es natürlich schon viel zu spät – und damit meine ich nicht nur für ausreichend Schlaf.
Aus regeltechnischer Sicht finde ich das aberkannte 2:1 übrigens noch skandalöser als die Cucurella Sache bei der EM. Bei Handspiel gibt es nun mal diese ewige Grauzone zwischen absichtlich und nicht, aber wenn das gestern ein Foul am Torwart gewesen sein soll, dann kann man in Zukunft so ziemlich jeden Eckball wegen irgendwelchen Zweikämpfen abpfeifen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass bisher bei der ganzen WM bei Fouls allgemein eine recht rustikale Linie angewendet wurde und der VAR sich angenehm selten gemeldet hat – aber ausgerechnet in einer spielentscheidenden Szene gegen Deutschland war es plötzlich wieder ganz anders. Was soll die Scheiße?
Der gravierende Unterschied zur EM ist natürlich, dass das Drumherum um diese Fehlentscheidung ein völlig anderes war. Statt einem engagierten Kampf gegen den späteren Europameister, war es dieses Mal über weite Strecken ein erschreckend einfallsloses Rumgeschiebe des Balles, ohne jemals den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und wenn man es dann halt in 120 Minuten nicht schafft, ein weiteres Tor gegen Paraguay zu erzielen, dann hat man das Weiterkommen auch nicht unbedingt verdient.
Wegen der aufgeblähtem WM muss man jetzt auch bilanzieren: unter die besten 16 hat man es schon wieder nicht geschafft und darum kann man dann, trotz Gruppensieg, eigentlich auch nicht mehr behaupten, dass wir diesmal besser als 2018 und 2022 abgeschnitten hätten.
Nun kann man dem Nagelsmann natürlich nicht die Schuld geben, dass Karl, Gnabry und Schlotterbeck verletzt ausgefallen sind und Musiala nach der Horrorverletzung vom letzten Jahr immer noch nicht der Alte ist. Aber dennoch kann mir doch niemand erzählen, dass dies die bestmögliche Leistung gewesen sein soll, zu der dieses Spielermaterial im Stande ist. Warum bekommen wir kein Passspiel zustande, um sich mal durch eine dichte Abwehr zu kombinieren? Und wozu leistet man sich einen Standardtrainer, wenn Ecken und Freistöße größtenteils so harmlos sind?
Und wenn man dann – auch wenn es vielleicht immer unrealistisch war – das Ziel Weltmeister ausgibt, sollte man dann nicht als Trainer von selbst zurücktreten, wenn man es so offensichtlich verfehlt hat?
Aus regeltechnischer Sicht finde ich das aberkannte 2:1 übrigens noch skandalöser als die Cucurella Sache bei der EM. Bei Handspiel gibt es nun mal diese ewige Grauzone zwischen absichtlich und nicht, aber wenn das gestern ein Foul am Torwart gewesen sein soll, dann kann man in Zukunft so ziemlich jeden Eckball wegen irgendwelchen Zweikämpfen abpfeifen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass bisher bei der ganzen WM bei Fouls allgemein eine recht rustikale Linie angewendet wurde und der VAR sich angenehm selten gemeldet hat – aber ausgerechnet in einer spielentscheidenden Szene gegen Deutschland war es plötzlich wieder ganz anders. Was soll die Scheiße?
Der gravierende Unterschied zur EM ist natürlich, dass das Drumherum um diese Fehlentscheidung ein völlig anderes war. Statt einem engagierten Kampf gegen den späteren Europameister, war es dieses Mal über weite Strecken ein erschreckend einfallsloses Rumgeschiebe des Balles, ohne jemals den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und wenn man es dann halt in 120 Minuten nicht schafft, ein weiteres Tor gegen Paraguay zu erzielen, dann hat man das Weiterkommen auch nicht unbedingt verdient.
Wegen der aufgeblähtem WM muss man jetzt auch bilanzieren: unter die besten 16 hat man es schon wieder nicht geschafft und darum kann man dann, trotz Gruppensieg, eigentlich auch nicht mehr behaupten, dass wir diesmal besser als 2018 und 2022 abgeschnitten hätten.
Nun kann man dem Nagelsmann natürlich nicht die Schuld geben, dass Karl, Gnabry und Schlotterbeck verletzt ausgefallen sind und Musiala nach der Horrorverletzung vom letzten Jahr immer noch nicht der Alte ist. Aber dennoch kann mir doch niemand erzählen, dass dies die bestmögliche Leistung gewesen sein soll, zu der dieses Spielermaterial im Stande ist. Warum bekommen wir kein Passspiel zustande, um sich mal durch eine dichte Abwehr zu kombinieren? Und wozu leistet man sich einen Standardtrainer, wenn Ecken und Freistöße größtenteils so harmlos sind?
Und wenn man dann – auch wenn es vielleicht immer unrealistisch war – das Ziel Weltmeister ausgibt, sollte man dann nicht als Trainer von selbst zurücktreten, wenn man es so offensichtlich verfehlt hat?
Oh. Du hast das Spiel doch gesehen.
Ja, in der Tat ist es unfassbar, dass das Tor von Jonathan Tah nicht zählt. Sowas als Foul zu werten ist ein Witz, genauso wie vor zwei Jahren das nicht gepfiffene Handspiel von Spanien.
Man wird das Gefühl nicht los, dass Deutschland beschissen wird.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es einfach kein gutes Spiel war. Natürlich hat es Paraguay überhaupt nicht verdient, mit so einem im höchsten Maße unfairen Spiel weiterzukommen (mindesten zwei Spieler hätten Gelb wegen Schwalbe verdient … mindestens!), aber der Auftritt der Nationalmannschaft passt zu der gesamten WM. Einfach schrecklich.
Und wenn wir mal ehrlich sind: man kann schon erwarten, dass mehr als 50 % der Elfer reingehen …
Immerhin haben wir jetzt Samstag Abend kein Stress 😉
Ja, in der Tat ist es unfassbar, dass das Tor von Jonathan Tah nicht zählt. Sowas als Foul zu werten ist ein Witz, genauso wie vor zwei Jahren das nicht gepfiffene Handspiel von Spanien.
Man wird das Gefühl nicht los, dass Deutschland beschissen wird.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es einfach kein gutes Spiel war. Natürlich hat es Paraguay überhaupt nicht verdient, mit so einem im höchsten Maße unfairen Spiel weiterzukommen (mindesten zwei Spieler hätten Gelb wegen Schwalbe verdient … mindestens!), aber der Auftritt der Nationalmannschaft passt zu der gesamten WM. Einfach schrecklich.
Und wenn wir mal ehrlich sind: man kann schon erwarten, dass mehr als 50 % der Elfer reingehen …
Immerhin haben wir jetzt Samstag Abend kein Stress 😉
DEUTSCHLAND WIRD JEDES MAL VON DEN SCHIEDSRICHTERN VERARSCHT. JEDES MAL.
Immerhin hat meine Tochter die Lektion gelernt. Ihr Kommentar nach der strapaziösen Anreise in den Kessel: "Scheiß-Stadt". 🙂
Also eigentlich habe ich mir schon Mühe gegeben, meine Wochenendaktivitäten ans Wetter anzupassen: gestern den Pool vom Schwager okkupiert, heute im vollklimatisierten Kino gewesen. Aber das Elendige sind halt die Temperaturen daheim. Nach über eine Woche Hitzewelle haben die sich vom Speicher zum Erdgeschoss so angeglichen, dass man außerhalb der Reichweite eines Ventilators eigentlich nur noch Siesta machen kann.
Scheiß Klimawandel.
Scheiß Klimawandel.
