Gästebuch des edlen Jahrgangs

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19454 Einträge
17054 Bernd
schrieb am 30. Januar 2019 um 09:31
Eher ist der Zeitpunkt erreicht, an dem ich mich an einen Ort zurückziehe, an dem ich meine Ruhe habe und mir niemand mehr auf den Sack gehen kann.
17053 s.
schrieb am 30. Januar 2019 um 07:11
Du würdest in jedem Fall Bescheid geben wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem Du bereit bist die Bequemlichkeit fahren zu lassen und die Revolution zu starten, gell?
17052 s.
schrieb am 30. Januar 2019 um 07:10
Aber ich habe Dir doch gesagt Du sollst die Finger von den Frauen lassen!

Ok ok, die Herren der Schöpfung bekleckern sich gerade auch nicht mit Ruhm, insbesondere was Politik und Wirtschaft angeht.
17051 Bernd
schrieb am 30. Januar 2019 um 06:50
Die Welt kotzt mich gerade so dermaßen an, dass es das guestbook sprengen würde, würde ich alles hier reinschreiben.
17050 s.
schrieb am 29. Januar 2019 um 11:26
Wir denken jetzt gerade alle nach?
17049 Bernd
schrieb am 24. Januar 2019 um 14:56
Müssten wir uns halt noch auf die passende Beerdigungsmusik fürs guestbook einigen ...
17048 Torsten
schrieb am 24. Januar 2019 um 14:33
Da ich nun ja leider in diesem Kreise hier der größte Experte auf diesem Gebiet geworden bin, lautet meine Empfehlung: ein nahestehender Künstler mit einem einigermaßen passenden Text. Wobei die musikalische Stimmung, glaube ich, noch wichtiger ist als der Text. Also eine Rock’n’Roll Band geht schon, aber so was richtig Wildes kann ich mir persönlich eigentlich nicht vorstellen.

Für die nicht so Entscheidungsfreudigen bietet die Trauerhilfe Stier übrigens in ihrem Kundenportal eine ziemlich lange Auswahlliste. Da ist dann allerdings auch sehr seltsames Zeug dabei – und damit meine ich nicht die gut gefüllte Sektion Schlager.

Ansonsten finde ich es gut, dass die fast zweiwöchige Ruhepause im Guestbook nun vorüber ist. Das freut auch die stillen Mitleser.

Wobei, wenn man denn unbedingt das Guestbook hätte sterben lassen wollen, dann wäre es wenigstens ein recht passender Moment in der Weltgeschichte gewesen. Also mit der politischen Selbstverstümmelung, die gerade im angelsächsischen Raum abläuft und so.
17047 s.
schrieb am 24. Januar 2019 um 10:49
Ich weiß noch nicht mal, auf was ich den Schwerpunkt setzen soll - möglichst ein mir nahe stehender Künstler, oder möglichst ein passender Text? Bob Dylan oder Ethnokacke? Liedermacher oder Rock´n Roll?
17046 Bernd
schrieb am 23. Januar 2019 um 18:44
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es ein Leben nach dem Tod gibt bzw. was man so alles von seiner eigenen Beerdigung mitbekommt, aber welche Musik hierbei gespielt wird, ist mir definitiv nicht egal.
Aktuell auf meiner Liste, rein präventiv, falls der Busfahrer nicht aufpasst:
Johnny Cash - Further on up the road
Krusty Moors - Ride On
Netzwerk - Outro
Selig - Traumfenster
17045 s.
schrieb am 22. Januar 2019 um 18:35
Ich muss sagen "Heute hier morgen dort" ist ein sehr schönes Lied für einen Abschied. Sollte Euch meine Frau im Falle meines Ablebens um Tipps fragen, stünde das mit auf der Liste. Aber, naja, vermutlich ist es mir dann eh egal. Also macht was ihr wollt.
17044 Torsten
schrieb am 10. Januar 2019 um 15:25
Wäre doch nicht das Schlechteste, wenn es der DFB einfach vergessen hätte, oder? Ich würde sie jedenfalls nicht daran erinnern wollen.

Was mich gerade mehr irritiert. Heute wurde uns doch tatsächlich im Wildpark ein dicker, fetter Flutlichtmast fast direkt vor die Nase gesetzt. Hätte das nicht Zeit gehabt, bis die provisorische Nordtribüne steht?
17043 s.
schrieb am 10. Januar 2019 um 09:03
Da dachte ich kürlich auch dran, als ich in einem Jahresrückblick Fotos davon sah. Aber gehört habe ich nichts mehr.
17042 Bernd
schrieb am 10. Januar 2019 um 07:51
Was mir gerade einfällt: Hat man eigentlich mal wieder was von den Ermittlungen des DFB gegen den KSC wegen der Pyro-Show beim Stadion-Abschied gehört?
17041 Torsten
schrieb am 7. Januar 2019 um 19:26
Private Storage im Hagsfelder Industriegebiet. Wobei ich halt nicht weiß, ob ich die aktuell weiterempfehlen würde.

Aber selbstverständlich teile ich gerne meine Erfahrungen beim Trocknen von Büchern. Im Backofen klappt es jedenfalls nicht so gut. Oder ich hätte mich trauen sollen einen höhere Temperatur einzustellen?
17040 s.
schrieb am 7. Januar 2019 um 11:49
Wo ist denn das passiert? Meine Frau sucht nämlich gerade auch Lagerraum, allerdings für geschäftliche Unterlagen. Was nass aber auch blöd wäre.
17039 Torsten
schrieb am 3. Januar 2019 um 21:59
Falls sich irgendjemand hier überlegt einen Lagerraum anzumieten für familiäre Andenken für die daheim kein Platz ist, dann kann ich nur dringend empfehlen dafür wasserdichte Kisten zu verwenden. Ausser ihr habt Lust den Abend mit dem Föhnen von Fotoalben zu verbringen.

Das neue Jahr beginnt ja wieder bescheiden. :rolleyes:
17038 Bernd
schrieb am 2. Januar 2019 um 16:39
Ich bin erstaunt, dass offensichtlich gerade beim Familien-Silvester am meisten gebechert wurde 😉
Frohes neues Jahr übrigens.
17037 Torsten
schrieb am 2. Januar 2019 um 08:35
Jedenfalls bin ich heilfroh, dass die Lebensphase hinter mir liegt, in der ein Kater, so wie am gestrigen Tag, etwas relativ normales darstellte.
17036 s.
schrieb am 1. Januar 2019 um 09:21
Respekt, T., ob der Uhrzeit.
17035 Torsten
schrieb am 1. Januar 2019 um 04:00
Gute Nacht
17034 Torsten
schrieb am 1. Januar 2019 um 00:50
Frohes Neues Jahr dem edlem Jahrgang
17033 s.
schrieb am 31. Dezember 2018 um 18:51
Ich wunderte mich schon, dass ich heute morgen um 8 Uhr praktisch alleine einkaufen war. Als ich um 10 noch etwas holen wollte, was ich vergessen hatte, wusste ich plötzlich, wo die ganzen Menschen waren. Langschläfer alles, vermutlich. Und beim üblichen Kaffee beim Bäcker erzählte mein Mühlburger Mitbürger erbost: "Alle 3 Kassen haben sie beim Penny geöffnet, und es ist trotzdem voll. Katastrophe! Beim Bäcker Lörz stehen sie sogar auf die Straße. Katastrophe!" Naja, es können nicht alles linksliberale Schöngeister sein.

In diesem Sinne: einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich warte jetzt noch, bis die Kinder eingeschlafen sind, und gehe dann auch ins Bett.
17032 Torsten
schrieb am 31. Dezember 2018 um 15:24
Schon wieder ein Jahr vorbei und ich frage mich ein wenig was ich darin eigentlich die ganze Zeit getan habe?

Jedenfalls endet es etwas seltsam in Hagsfeld: ohne Telefon und Internet, Zeitungen und die Post kommen auch nur noch sporadisch pünktlich und im Supermarkt stand ich heute eine halbe Stunde an der Schlange. Ob das schon der Vorgeschmack auf den kommenden Zusammenbruch der Zivilisation ist?
17031 Torsten
schrieb am 30. Dezember 2018 um 20:07
Ist halt etwas ambitioniert gleich mit einer Revolution zu beginnen, bei der man sofort die Mehrheit gegen sich hat, weil man ihnen ihre Bequemlichkeiten wegnehmen will. Vielleicht sollte man mit etwas leichterem anfangen?

Was die Platten anbelangt, so hätte ich mich schon gerne mit meinen Eltern unterhalten, was die damals ihrem Nachwuchs vorgesetzt haben. Und vor allem warum?

Dies wird jetzt aber ein ewiges Rätsel bleiben. Jedenfalls waren die 70er doch ein sehr merkwürdiges Jahrzehnt.
17030 Bernd
schrieb am 30. Dezember 2018 um 17:30
In der Tat sind die Ergebnisse des gestrigen Abends eher dürftig ... an was es wohl lag?
Geht es uns zu gut? Sind wir zu bequem? Mangelt es uns an Idealismus? An Risikobereitschaft? Zu wenig Bier?
Ich weiß es nicht.
Interessant waren die Schallplatten allemal, ein sehr erhellender Einblick in den Zeitgeist der 70er Jahre. Es waren halt doch komplett andere Zeiten. Ob sie besser waren oder nicht, vermag ich auch nicht wirklich zu beurteilen.
17029 s.
schrieb am 30. Dezember 2018 um 10:24
Gar nicht so einfach, eine Revolution.
17028 Torsten
schrieb am 24. Dezember 2018 um 15:16
Auch von mir ein Frohes Fest in die weite Welt.

Also hauptsächlich nach Mühlburg und in die Süd(ost)stadt.

Auch wenn ich meine Bedenken schon geäußert habe kannst du dich wegen morgen bei mir melden, Bernd. Und S. ich würde mich an deiner Stelle mal mit Social Media Bots beschäftigen, um die Jugend zu motivieren. 😉
17027 Bernd
schrieb am 24. Dezember 2018 um 12:32
Zu den Typen hinter uns sage ich lieber nix ... man ist dann doch verleitet, seine pazifistische Grundhaltung über den Haufen zu werfen. Gut, immerhin sorgen sie auch für humoristische Einlagen mit Anfeuerungen wie "Lauf, Bader, lauf!".
Wie auch immer: Frohe Weihnachten!

Ist jetzt eigentlich jemand für die Dangerfreak-Party Morgen in der Hackerei zu motivieren?
17026 s.
schrieb am 24. Dezember 2018 um 08:59
Na, dann war es in meinem warmen Hotelbett vermutlich doch angenehmer. Man ist halt doch nicht mehr so jung, als dass man seine 5-jährige kränkelnde Tochter bei heftigem Sturm und peitschendem Regen kilometerweit über Schwarzwaldhöhen tragen und am nächsten Tag so tun könnte, als sei nichts gewesen. Das war einmal. Ich wage keine Rückschlüsse auf kommende Revolutionen und Guerilla-Taktiken, aber es könnte bedeuten dass man sich in unserem Alter auf die geistige Führung beschränken sollte und versucht die ausführende Jugend zu lenken. Aber wie motiviert man die, und wie beeinflusst man sie in unserem Sinne?

Frohe Weihnachten.
17025 Torsten
schrieb am 23. Dezember 2018 um 21:59
Naja, wenigstens konnten wir den direkten Aufstiegsplatz in die Winterpause retten. Auch wenn die Siegesserie nun erst mal wieder gerissen ist. Aber nachdem zwei Spiele wirklich alles perfekt für uns gelaufen ist, musste es vielleicht einfach so kommen? Jedenfalls war es aus meiner Sicht wichtiger gegen die direkten Aufstiegskonkurrenten zu punkten und ich habe halt schon wesentlich schlechtere Tabellenletzte als Braunschweig gesehen.

Andererseits, wer wirklich aufsteigen will, der sollte hin und wieder so ein Spiel schon mal drehen. Die Chancen und das Engagement dazu waren eigentlich da. Aber genauso gut hätten wir uns ein zweites Gegentor fangen können. Vielleicht war der Platz für unsere einfach zu matschig?

Nach all der Begeisterung bisher für unsere neue Heimat im E4, war aber nicht nur das Ergebnis ein Dämpfer gestern. Denn leider wurden da nicht nur die Bruddler von A1 hin fusioniert, sondern auch noch gleich der gesamte Block A4.

Gut, dass man beim Ausgleichtreffer mit Bier überschüttet wird, ist jetzt nicht so tragisch, wenn man sowieso schon von Kopf bis Fuss in Regenkleidung ist. Und es werden einem dann auch noch die Reste vom Bier angeboten. Außerdem war das Tor ja auch sehr schön.

Aber das Niveau der sogenannten "Anfeuerungen", die aus den Reihen hinter uns kamen? Einfach nur erbärmlich.
17024 Torsten
schrieb am 15. Dezember 2018 um 15:29
Herbstmeister!! Wer hätte das noch vor zwei, drei Monaten gedacht?

Das war ein big big big Point heute. Vor allem weil Halle ziemlich stark war und fast das ganze Spiel überlegen. Deswegen kann man den Endstand fast nicht glauben.

Aber gut, die anderen haben ihre vielen Chancen eben nicht reingemacht. Die Schiris pfeifen trotz der Ereignisse von letzter Woche immer noch Elfer für uns. Unsere zwei Konter in der zweiten Halbzeit waren einfach eiskalt - wozu braucht man dann noch weitere eigene Chancen? Und ein paar spektakuläre Tacklings hatten unsere Abwehrspieler auch auf Lager.
17023 Bernd
schrieb am 15. Dezember 2018 um 14:32
Wenn's läuft, dann läuft's ...
17022 Bernd
schrieb am 14. Dezember 2018 um 07:21
Kitsch as Kitsch can ... 😉
17021 s.
schrieb am 11. Dezember 2018 um 07:43
Gruß aus dem Salzkammergut - es hat geschneit!

Man mag es kitschig finden, bei Schnee und Weihnachtsklängen über den Christkindlmarkt von St. Wolfgang vor dem "Weissen Rössl" zu schlendern, aber Japaner und Amerikaner lieben es offensichtlich. 🙂
17020 Torsten
schrieb am 10. Dezember 2018 um 15:53
Die Kurzversion. Der Konsens in den Medien scheint zu sein: erster Elfer unberechtigt, rote Karte hart aber berechtigt, zweiter Elfer berechtigt, aber vorher gab es einen vermeintlichen Ellbogencheck von Gordon, der nicht abgepfiffen wurde.

Wobei ich selbst auch nach zwei verschiedenen Zusammenfassungen keine so eindeutigen Antworten habe. Aus meiner Sicht kann man schon alle Situationen so auslegen, wie es dieser Schiedsrichter getan hat. Es würden halt wahrscheinlich nur nicht so viele tun – und vor allem nicht innerhalb einer Viertelstunde – denn beim ersten Elfmeter halten sich beide Spieler gegenseitig am Trikot und warum Pourié letztlich stürzt ist nicht wirklich klar zu erkennen. Bei der roten Karte grätscht der Münsteraner tatsächlich ziemlich dämlich mit den Füßen voran von hinten in den Lorenz, aber in der Zeitlupe scheint er ihn dabei nicht besonders arg zu berührt zu haben. Wohingegen beim zweiten Elfmeter Stiefler immerhin ganz klar umgetreten wird. Der Schönheitsfehler ist hier nur, dass er von hinten kam und der Gegenspieler ihn gar nicht sehen konnte.

Naja, bin jedenfalls froh, dass wir in der dritten Liga spielen, denn in der Bundesliga hätten wir dank Videobeweis bei diesem Spiel mit Sicherheit eine halbe Stunde länger im Stadion ausharren müssen. Und das Torverhältnis wäre wahrscheinlich jetzt auch ein wenig schlechter. 😉
17019 Bernd
schrieb am 10. Dezember 2018 um 08:34
Hast du das Spiel eigentlich nochmal im TV gesehen, T.?
Mich würde schon mal interessieren, ob die Elfmeter und die rote Karte berechtigt waren oder nicht.

Und so ein Bahnstreik ist für die Argumentation gegen Auto und für den ÖPNV auch nicht wirklich hilfreich. Vor allem wenn die streiken, weil Ihnen 5,1 % mehr Lohn zu wenig sind ... eine Frechheit. Im öffentlichen Dienst ist man schon froh, wenn eine 2 vor dem Komma steht, und die legen das gesamte Land lahm, weil ihnen 5 % zu wenig sind.
17018 Torsten
schrieb am 8. Dezember 2018 um 20:44
Da war er nun. Der lange erwartete zitterfreie Sieg. Und was für einer.

Man ist ja als KSC Fan wirklich viel eher Leid und Unglück gewohnt, so dass man gar nicht so recht weiß, was man mit einem Spiel anfangen soll, in dem wirklich alles für einen läuft. Fast ein wenig unheimlich. Jedenfalls in der Hinsicht, dass man nun fürchtet beim nächsten mal dafür wieder benachteiligt zu werden.

Dabei ist es ja auch gerade mal zwei Wochen her, dass beim Spiel gegen 60 der Schiri jede 50:50 Situation gegen uns ausgelegt hat. Also war es nur ein bisschen fair, dass wir dieses mal einen Schiri hatten, der es genau anders herum gemacht hat. Aber zwei Elfer und eine Rote Karte in einer Halbzeit. Das ist zugegebenermaßen schon hart.

Wie auch immer. Bisher entwickelt sich unser E4-Exil jedenfalls viel besser, als ich es erwartet habe.
17017 Torsten
schrieb am 4. Dezember 2018 um 10:00
Das Traurige daran, dass man uns nicht in die Vereinsgaststätte gelassen hat, ist ja im Übrigen, dass es nicht mal als Skandal taugt. Denn diese Art von Schikane kommt halt einfach nicht sonderlich überraschend, wenn man ein paar mal auf Auswärtsfahrt war.
17016 s.
schrieb am 4. Dezember 2018 um 07:07
Richtig, sehen wir es positiv - die Hin- und Rückfahrt verliefen trotz Autobahnsperre komplett unproblematisch, das Stadion war überdacht, niemand hat gezündelt, wir hatten Bier und Baguette und Wienerle, und gewonnen haben wir auch noch. Insofern also doch ein recht erfreulicher Sonntag.
17015 Torsten
schrieb am 3. Dezember 2018 um 21:01
Nun ja, ich hatte, glaube ich, schon fast zehn Jahre keinen Auswärtssieg mehr. Insofern hat sich die Fahrt für mich auf jeden Fall sehr gelohnt. (Nächstes Ziel: mal wieder ein zitterfreier Sieg.)

Ansonsten war das mit dem Sonnenhof aber schon ein gewaltiger Etikettenschwindel. 😉
17014 Bernd
schrieb am 3. Dezember 2018 um 18:25
3 Punkte. Der Rest war nicht so wichtig.
17013 s.
schrieb am 3. Dezember 2018 um 16:26
Du meinst unsere Landpartie? Im Nachhinein ist ja ein Stadion mit Blick auf die Äcker und muhenden Kühen ganz originell - aber öfter muss ich das nicht haben. Von der fehlenden Gastlichkeit der Schwaben ganz abgesehen.
17012 Torsten
schrieb am 3. Dezember 2018 um 13:56
Ich würd ja was zu unserem gestrigen Ausflug schreiben, aber ihr wollt doch sicher nicht, dass dies hier nur mein persönliches Blog wird, oder? 😀
17011 s.
schrieb am 30. November 2018 um 14:26
Yeah, und das sind nur die Anfänge!

Um was für Reformpläne geht es eigentlich?
17010 Torsten
schrieb am 30. November 2018 um 11:37
Verstehe ich die KSC-Mitteilung hier richtig? Die Mannschaften, nicht die Fans, werden am Wochenende gegen den DFB demonstrieren? An so kann ich mich auch nicht erinnern. Dürfen die das überhaupt?

Revolution!
17009 Torsten
schrieb am 28. November 2018 um 15:19
Ich bedanke mich auf jeden Fall an dieser Stelle noch mal beim Käufer. Auch für den spannenden Live Ticker. 😉

Wobei es ja bei der zentralen Vorverkaufsstelle am Weihnachtsmarkt auch heute noch Karten gibt. (Wäre ja auch noch schlimmer, wenn die Karten wirklich alle schon nach einem Tag weg sind.) Allerdings sind da wohl auch immer die Schlangen am längsten...
17008 Bernd
schrieb am 28. November 2018 um 11:57
Nun, noch scheint nicht alles verloren. Zumindest war die Konstantin Wecker-CD sowohl im MediaMarkt als auch im Saturn ausverkauft, so dass ich sie bestellen musste. Gut, vermutlich hatten die nur jeweils ein Exemplar vorrätig, aber immerhin scheint es (neben s.) noch andere Menschen zu geben, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen - sofern sie nicht gerade mit Schlangestehen für FEST-Karten beschäftigt sind. Was für ein Krimi gestern, als nicht nur die Schlange vor mir zum Schalter kürzer wurde, sondern auch der Stapel des Samstags-Karten dramatisch abnahm. Aber hat noch gereicht. Sicherlich nicht mehr für alle, die noch hinter mir standen, aber an dieser Stelle sei ein wenig Egoismus erlaubt ;-).
17007 Torsten
schrieb am 27. November 2018 um 07:41
Du kannst ja wohl kaum erwarten, dass sich die jugendlichen Massen ausgerechnet an einem Cyber Monday erheben. Das hat der Monster-Kapitalismus schon geschickt eingefädelt...
17006 Konstantin Wecker
schrieb am 27. November 2018 um 07:06
Mei Willy, jetzt is fast scho a hoibs Jahrhundert her, dass ich in meiner Verzweiflung und Wuat des Lied über dich rausgschrien hab. A halbs Jahrhundert und ich hätt mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können damals, dass das heut wieder so erschreckend aktuell sein könnt.

Woasst os no Willy, damals 68 habn ma hauptsächlich die oidn Nazis aufspürn woiln, die immer no fett in ihre Vorstandsetagen oder in christlich sozialen Parteien ghockt san und Herrn Frahm -unsern Willy Brandt - Vaterlandsverräter gschimpft habn, weil er eben koa Nazi gwesen is, da Willy.

Und heit?

Du werst as ned glaubn, du konnst as ned glaubn Willy - heit drucka die neuen Nazis ins Parlament und erklären die unmenschlichste Epoche der Menschheitsgeschichte zu einem Vogelschiss in Anbetracht der 1000jährigen erfolgreichen Geschichte des deutschen Volkes.

Hähhh?

1000 Jahre deutsche Geschichte? Da sind dem Herrn Gauland wohl die Wahnvorstellungen seines Führers dazwischengekommen.

Ja, es gab dann einen Aufschrei hier und da - aber der is ja eh kalkuliert von denen, dann gibst eine halbherzige Entschuldigung und es war ja „alles nicht so gemeint“ und das wars dann - denn die potentiellen Faschisten des Landes sind ja erreicht worden mit dieser kalkulierten Ungeheuerlichkeit.

Was is passiert Willy? Wia hat des jemals soweit komma kenna?

Warn mia alle zu behäbig, zu eingeigelt in unser sattes Weltbild? In den Kokon unserer Selbstsicherheit gute Demokraten zu sein?

Währenddessen hat sich der Kapitalismus wie ein Monster auf die Menschheit gestürzt um alle die zu verschlingen, die keine „Leistungsträger“ sein können oder wollen, nicht wirklich rücksichtslos genug sind, nicht wirklich ellbogig genug um alles niederzuwalzen was sich ihnen in den Erfolgsweg stellt.

Neoliberalismus heißt diese Monster, das es geschafft hat uns einzureden, dass wir all das aus freiem Willen tun, was das Monster mästet, was dieser Hydra immer wieder neue Köpfe wachsen lässt und damit einen kleinen Prozentsatz der Menschheit immer reicher und gieriger macht und alle anderen in tiefste Verunsicherung, Verarmung, Verzweiflung stürzt.

Was is passiert Willy???

Alle zwei Sekunden wird ein Mensch auf dieser unserer Erde zur Flucht gezwungen.

Einer von 110 Menschen weltweit ist von Flucht und Vertreibung betroffen.

Und neun von zehn Flüchtlingen leben in Entwicklungsländern.

Und vor was fliehen die denn wohl?

Du woaßt as Willy: vor unsere Waffen, vor unseren Finanzspekulationen, vor unserer Ausbeutung der Erde auf der sie leben!

„Wenn man sich die europäische Geschichte ansieht“, schreibt der von mir geschätzte Philosoph Jürgen Wertheimer, „wirkt es weit eher so, als seien wir die Erfinder eines Perpetuum mobile der Kriege, die wir seit Jahrtausenden in allen Variationen durchdeklinierten.

Und in die Welt hinaustrugen.

Die europäische Kolonisation erfasste die gesamte Welt und stellt eine einzige „Grenzüberschreitung“ der Außengrenzen anderer Länder dar.

Und jetzt rufen ausgerechnet wir nach strikter Wahrung und Sicherung unserer Außengrenzen – nachdem wir über Jahrhunderte das Gefüge der Welt aus dem Lot gebracht haben… Bei all dem berufen wir uns gebetsmühlenartig auf unsere „christlich-abendländischen“ Werte – die nota bene allesamt orientalischer Herkunft sind. Jedenfalls wüsste ich nicht, dass die Bibel und das Neue Testament in Tübingen, Gelsenkirchen oder Straßburg geschrieben wurden.“

Was ist nur geschehen seit jener großartigen Bürgerbewegung der „Willkommenskultur“, die uns hoffen ließ, dass der Neoliberalismus doch nicht den letzten Rest von Mitgefühl aus den Herzen der Menschen verjagt hat? Ein eigentlich völlig selbstverständliches Mitgefühl für gejagte, verfolgte, hungernde, gepeinigte, verletzte Menschen, das nur psychisch völlig verrohten und gestörten Wesen nicht zu eigen ist. Und natürlich ideologisch Verblendeten, die ihr ach so gut durchdachtes starres Weltbild scheinbar aus freiem Willen wie eine Zwangsjacke über alles Lebendige ziehen.

Gewissenlose Potentaten, die schnell die Chance erkannten, ihre bröckelnde Machtposition wieder zu festigen, schlugen erbarmungslos zu: mit Parolen und Fake News, mit vorgeschobener Bürgernähe und fahnenschwenkendem Unsinn. Sie wussten wohl, was für Ängste in den von einem gnadenlosen Kapitalismus verunsicherten BürgerInnen lauerten und weckten den Leu, der in allen Verängstigten lauert: Denn wer seine Identität nicht in seinem tiefsten Selbst wahrnehmen kann, sucht sich Identität bei „Identitären“. In etwas „Größerem“, “Hehren“ – in Volk, Nation und Vaterland.

Wir waren auf einem guten Weg, diesen gefährlichen, ja tödlichen Wahn zu besiegen. Haben wirs versaut???

Gaulands „Vogelschiss“ ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, das schon vorher bis zum Rand gefüllt war mit Herzlosigkeit und Verharmlosung der Nazi-Diktatur. Es wird Zeit, dass wir dafür sorgen, dass die braune Brühe nicht noch weitere Landstriche überschwemmt.

Vielleicht erscheint der Widerstand vielen sinnlos. Und mancher mag sich sagen: „Was kann ich denn schon tun, alleine, ohne Gleichgesinnte?“Denen gilt es nun Mut zu machen, denn die mit dem Herzen denken sind – und da bin ich mir sicher – immer noch in der Überzahl. Aber schrecklich verunsichert und vor allem: nicht annähernd so lautstark.

Nach wie vor glaube ich, dass eine spirituelle Revolution am Wachsen ist, und mir kommt dieses ganze Machogehabe verunsicherter Männlein wie Trump, Erdogan, Putin, Kim, Orban, Gauland, Strache, Kurz und Söder und wie sie alle heißen mögen wie das – hoffentlich! – letzte große, fast verzweifelte Aufbäumen des Patriarchats vor.

Nicht jeder, der jetzt begeistert den Neofaschisten, Identitären und Nationalisten hinterherhechelt ist ein Nazi. Aber: sie haben sich in ihrer zunehmenden Blindheit die Nazibrille aufsetzen lassen von den Höckes und Straches und Salvinis und Le Pens.

Lassen wir uns von ihnen nicht ins Bockshorn jagen. Lassen wir uns nicht verführen von den sogenannten „Führern“.

Widerstehen wir mit all dem, was uns als menschlichen Wesen gegeben ist an Mitgefühl und Verstand, Poesie und Zärtlichkeit!

Lassen wir uns nicht entmutigen! Deutschland weint, wenn Mexiko im Fußball gewinnt und schaut weg, wenn 600 Flüchtende im Meer ausharren und Italien die Häfen dicht macht.

Danke den Spaniern und den 2.320 Helfern, die am Hafen von Valencia bereitstanden, um die Menschen aufzunehmen.

Jeder einzelne von ihnen ist wertvoller für eine menschliche Gesellschaft als Ihr unmenschliches Taktieren, Herr Seehofer!

Gestern habns an Willy daschlagn, aber heit halt ma endlich zamm.
17005 s.
schrieb am 27. November 2018 um 07:02
Naja, vielleicht überraschen die Alten ja mal mit was Neuem? So geschehen bei Konstantin Weckers antifaschistischen Liedern. Seit langem mal wieder eine CD, die so richtig mitreißend ist. Wenn wir nach dem Hören dieser Platte keine Revolution starten, dann weiß ich auch nicht. Das Problem ist nur: es gibt so viel zu tun, dass man sich einen Vollrausch fast nicht leisten kann. Und natürlich fragt man sich, warum man diese Wut und diese Empörung nicht von jungen Menschen, sondern nur von einem über 70-jährigen hört.