Gästebuch des edlen Jahrgangs

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19515 Einträge
815 Torsten
schrieb am 11. Juni 2002 um 06:07
Häh, 37 Stunden bis was, Bernd? Dachte zuerst du meinst deine blau-weißen, langhaarigen Rinderzüchter, aber das kommt zumindest nach meinem Spielplan nicht hin. (Oder geht die Guestbook Uhr inzwischen so falsch?)

Oh, jetzt hab ich?s doch noch im Archiv gefunden, was du meinst. Toll, Bernd, wirklich toll. Okay, dann kann ich mich jetzt wieder be(un)ruhigt mental auf das Spiel nachher vorbereiten.

...und Öcklin, die Anfrage wegen Wonti war ja nur die bescheidenen Hoffnung nach einem wirklich prominentem Gasteintrag, mit dem man vor anderen minderbemittelten Gästebüchern angeben könnte ;-)))
814 bernd
schrieb am 11. Juni 2002 um 05:03
noch 37 stunden ...
813 BOBO
schrieb am 10. Juni 2002 um 08:44
Hallo,
bin wieder zurück vom Junggesellenabschied meines Chefs - und wisst ihr, wo der stattfand? In HOLLAND!!!
War irgendwie lustig - die haben alle ganz bedröppelt geguckt, die Käsköppe.
Und Bier gibt´s da jetzt auch nich mehr! 😉

Noch 26 Stunden bis zur Demontage von Winnies Löwen,
Gruß,
BOBO
812 St. ?ck -Lee
schrieb am 10. Juni 2002 um 05:53
Heute: Team Korea Fighting
Korea ist bekannt für eine Kampfsportart: Taekwondo. Heute jedoch laufen überall auf den Straßen und Plätzen rot gewandete Personen herum, auf deren T-Shirts steht "be the reds" oder "Team Korea Fighting" und die zumindest heute nicht an Taekwondo interessiert sind. Nein, es handelt sich um Fußballfans. Die rote Armee, das ist Koreas Nationalmannschaft, die im Augenblick gegen die USA spielt. Und das ist wiederum ein brisantes Spiel, das dem Begriff Team Korea Fighting eine möglicherweise andere Bedeutung geben könnte, was wir aber nicht hoffen wollen. In Daegu, dem Austragunsort, sind die höchsten Sicherheitsvorkehrungen dieser WM. Auf dem Stadion sind Abfangraketen installiert und es ist das größte Polizeiaufkommen bei der WM. Vermutlich wird es, abgesehen von einigen kleineren antiamerikanischen Protesten, keine größeren Ausschreitungen geben. Aber sonst hätten wir ein Team Korea Fighting.
811 St. Öcklin
schrieb am 10. Juni 2002 um 02:11
Nein, T., Wonti ist kein stummer Leser, weil mir niemand in den Bildschirm schaut, weil hinter meinem Schreibtisch Wand ist und das MAZ-Gerät so steht, daß ich von meinem Platz auf den Monitor schauen und somit die Leute, die daran arbeiten mir den Rücken zukehren.

Und s., vom Kamasutra werde ich nicht berichten, weil das doch aus Indien kommt, oder?
810 Torsten
schrieb am 9. Juni 2002 um 16:59
Äh ja, das mit dem KSC sieht wirklich nicht so toll aus gerade. Dabei müssten sich diese supergeizigen Bundesligavereine doch nur mal ausrechnen, was für einen Zulauf an weiblichen Fans sie bekommen könnten, wenn sie uns den Clemens Fritz abkaufen würden...

Hmm, Öcklin ist ja auch interessant: wenn Wonti in deinem Büro rumschafft während du gerade Einträge ins Guestbook schreibt, bedeutet das dann auch, dass unser Guestbook jetzt einen neuen stummen Mitleser hat???
Wenn ja, ist vielleicht die folgende Information ganz interessant, das nämlich das kompakte Archiv mal wieder auf den neuesten Stand gebracht wurde. Unter anderem dabei sind natürlich auch die schon heute legendären Einträge von der Mutter aller Tippspiel-Feiern (626-654).
Könnte man die nicht mal irgendwie in einen Sat1 Bericht einbauen? 😉
809 bernd
schrieb am 9. Juni 2002 um 16:42
um mal kurz drei stufen auf der fußball-leiter hinabzusteigen ...
ich sehe schon ein blau-weißes drama am himmel heranziehen:
hannover hat für 2,6 millionen EUR den tschechischen torschützenkönig jiri stajner gekauft und jetzt kein so großes interesse mehr an dem ksc-duo engelhardt/fritz. angeblich wollen sie nur noch 1 million für fritz bezahlen. dem ksc fehlen aber noch 2 millionen EUR für die lizenzerteilung, und das bis zum 17.06.
"oh la la la la" (wie die französischen reporter bei tf1 immer sagen ...)
808 s.
schrieb am 9. Juni 2002 um 16:32
was ein leben... öcklin, mein ganzer neid gehört dir. weiter so. ich warte dann noch auf die kamasutra-erfahrungen...
807 St. Öcklin
schrieb am 9. Juni 2002 um 09:58
Anyong ha se yo
Heute: Ausgehen in Seoul und improvisierte Straßencafés
Gestern war ein Besuch in einem Kneipenviertel fällig. Mit dem Taxi (sehr billig) fuhren wir dorthin. Dort erwarteten uns Kneipe an Restaurant an Discotheque an Essenständen und alles dekoriert mit bunten Leuchtreklamen und Schildern. Es herrschte viel Betrieb auf den Straßen und im Gegensatz zum Mediencenter war alles ziemlich schmutzig und eng. Bald hatten wir (zu zweit) Bekanntschaft mit einigen Koreanern gemacht mit denen wir Bier tranken. In Korea darf man Getränke nicht ausschlagen und man muß immer mittrinken. Es war lustig. gegen 4 fuhren wir zum Hotel zurück. Dort gegenüber vor einem kleinen 24-Stunden-Markt hatte sich eine feuchtfröhliche Runde von Kollegen einen Tisch aufgestellt, der voll mit leeren Bierflaschen stand und dort beschloß ich den Abend gegen 5.30 Uhr, um um 10:00 aufzustehen und mir in der Arbeit den Lewis - Tyson Kampf anzuschauen.

Wen's interessiert: Wonti sitzt gerade bei mir und vertont den Spielbericht Mexiko : Ecuador für Ran WM Fieber.
806 St. Öcklin
schrieb am 9. Juni 2002 um 03:22
Lewis is the king and Tyson is knocked out. Tja Mike, das war wohl nichts. Lewis ein verdienter Sieger.
805 F.
schrieb am 8. Juni 2002 um 14:19
Christian, bitte nicht mehr zu heiss duschen....
804 St. Öcklin
schrieb am 8. Juni 2002 um 03:03
Anyong ha se yo
Heute: Wohlbefinden
Der Asiate ist bekannt dafür, sich körperlichen Genüssen hinzugeben und dabei die Techniken immer weiter zu verfeinern. Beispiele hierfür sind das Kamasutra, oder diverse Massagetechniken, die hier schon angewandt wurden, als es in Mitteleuropa noch sehr rauh zuging. Doch davon werde ich nicht berichten, sondern vom Dampfbad. Gestern abend fiel mir im Apartment des Hotels ein Ordner mit Bedienungsanleitungen in die Hand, den ich durchschaute, weil mein Telefon blinkte (das war das Mailing-System, wie ich herausfand). Unter den Bedienungsanleitungen fand sich auch eine für Dampfbad, welches sich in der Dusche befindet. Natürlich mußte ich das ganze gleich ausprobieren und fand mich kurz darauf schwitzend in der Naßzelle wieder. Als ich das Dampfbad verlies, zeigte das Thermometer 41°C an. Es war ein sehr angenehmes Gefühl. Das nächste Mal werde ich die 45°C anpeilen.
P.S. Das Bier hier ist kalt einigermaßen genießbar und läuft runter wie Wasser, aber halbkalt ist schon nicht mehr so der Bringer. Das schreibe ich, weil ich gerade ein Bier trank, als ich die Bedienungsanleitung las und das ich nicht vollständig entleert stehenlies, um es nach dem Dampfbad fertig zu trinken.
803 Silke
schrieb am 7. Juni 2002 um 19:16
Bin ich schon betrunken? Das Wochenende hat doch erst begonnen. Oder warum sind die Buchstaben so groß?
802 Torsten
schrieb am 7. Juni 2002 um 16:32
Keine Panik, Steff, auch das Uhrzeit-Problem werden die Admins irgendwann in den Griff bekommen. (Vielleicht ist zur "Feier" des Tages Englische Zeit auf dem Guestbook-Server???)

Und Bernd wäre das passende Musikzitat heute nicht don't cry for me Argentina gewesen??
801 Steff
schrieb am 7. Juni 2002 um 16:23
Hm, also MEINE Uhr zeigt so in etwa 19.13 h...
800 bernd
schrieb am 7. Juni 2002 um 15:13
ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich in tiefer trauer bin.
ich werde jetzt aber nicht (so wie es andere tun würden) die schuld beim schiri suchen, behaupten, dass es nie im leben ein elfmeter war und argentinien klar besser war und nur unglücklich verloren hat; nein, ich werde einfach nur still und leise in mein trikot weinen.

And with each moment of despair
Lay to heart a lovely tear
799 Torsten
schrieb am 7. Juni 2002 um 12:36
Rule Britannia! Britannia rules the waves
Britons never, never, never shall be slaves.
;-)))
798 Steff
schrieb am 7. Juni 2002 um 11:33
Ich bin eh etwas enttäuscht ob des zahmen Glimpflichkeit auf dem Rasen. Satte 39 Minuten mussten verstreichen, ehe das erste Trikot blutbesudelt war...
797 Steff
schrieb am 7. Juni 2002 um 11:31
Veron gehört doch zu den Besten, oder?! Habe munkeln hören, dass seine spezielle Qualität das nahezu fehlerlose Pass-Spiel sei. Bisher war der aber eher ein Totalausfall, meiner Meinung nach. Ingmars Zuspiele sind präziser 😉
796 St. Öcklin
schrieb am 7. Juni 2002 um 11:09
Steff ich muß Dir recht geben, diese ganze Disziplin der Tod des Kreativspiels. Ich würde Trainer abschaffen bzw die dürften nur noch die Spieler aussuchen, damit die besten dabei sind und dann würde ich losen,welche Spieler spielen würden.
795 Steff
schrieb am 7. Juni 2002 um 10:23
Du willst Dich doch nicht ernsthaft auf die Seite dieser argentinischen Fußballverhinderer schlagen, Bob?! Ich werde jedenfalls für England johlen, auch wenn ich aus deren Sicht höchstens mit einem Unentschieden rechne. Klar, die Gauchos werden wieder ne fußballtaktische Offenbarung darbieten, aber ich finde an dieser wildwuchernden Disziplin kaum Gefallen. Die könnten ja schier den kickenden Beamten Ramelow einbürgern, der würde dann noch das letzte Fünkchen Leidenschaft aushauchen. Und nun, lasst uns Grätschen gucken!
794 F.
schrieb am 7. Juni 2002 um 10:07
ochmönschichhabmichschonsodraufgefreut...
793 St. Öcklin
schrieb am 7. Juni 2002 um 09:02
Tut mir leid, Bobo, ich werde Dahlmann nicht unter den Tisch trinken bzw. trinken können, weil es einen Wechsel gegeben hat. Dahlmann ist weg, dafür ist jetzt Wontorra hier (gesehen habe ich ihn aber nur kurz).
Heute fällt die Kolumne aus, weil ich heute wirklich nichts Erwähnenswertes erlebt habe. Ist auch schon der 11. Tag arbeiten am Stück, da läßt die Kreativität nach.
792 St. Öcklin
schrieb am 7. Juni 2002 um 06:12
Hat jemand die 7 Flic-Flak mit abschließendem Rückwärtssalto von Aghahowa gesehen bei Nigeria : Schweden? Erstklassige Haltungsnoten. Das sollte sich Miro Klose mal anschauen.
791 Torsten
schrieb am 7. Juni 2002 um 06:09
Also das Spiel der Vorrunde wird bei der momentanen Ausgangslage ja wohl eindeutig Wir gegen Winnie.
Aber egal, um hier mal ein wenig auf die allgemeine Ausgewogenheit im Guestbook zu achten, möchte ich nur kurz folgendes loswerden:

Three lions on the shirt
Jules Rimet still gleaming
No more years of hurt
No more need for dreaming
790 St. Öcklin
schrieb am 7. Juni 2002 um 06:03
Du meinst die Nachstellung des Falklandkrieges auf dem Fußballfeld. Hoffen wir mal nicht.
789 bernd
schrieb am 7. Juni 2002 um 05:18
ich verkneife mir jetzt mal ein kommentar zu dem zusammenhang zwischen "ausgang des niveaus" und einem eintrag von S. und komme zurück zu den wirklich wichtigen dingen im leben:
heute das spiel der spiele in der vorrunde ...
ARGENTINA! ARGENTINA! ARGENTINA!
Campeón por el pueblo!
788 S.
schrieb am 6. Juni 2002 um 19:11
Na, bekommt das Niveau langsam wieder Ausgang? STEFAN, biste spitz oder macht Dir die Tinte auf anderer Leute Füller dermaßen Sorge? Höhöhö ... 🙂 Gruß nach Korea, die Schweiz und das Badenländle.
787 bernd
schrieb am 6. Juni 2002 um 18:02
von wegen tinte auf den füller und so ... tja stefan, da müßtest du dich ja eigentlich bestens auskennen .... kannst ja vielleicht mal unserem neu-popper f. ein paar tipps geben 😉
786 s.
schrieb am 6. Juni 2002 um 15:55
gibt Kimchi auch tinte auf den füller? oder macht es einfach nur scharf?
785 BOBO
schrieb am 6. Juni 2002 um 15:05
Huiuiui - Nachtijall - ick hör dir trapsen!!!
784 St. Öcklin
schrieb am 6. Juni 2002 um 12:43
Adieu la france, das wird es wahrscheinlich gewesen sein mit der grande nation, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, also, noch nicht weinen, Kinder der Revolution.
Tja und das mit der persönlichen Führung erkläre ich beizeiten, ist aber jugendfrei. Irgendwie gefallen mir die meisten Koreanerinnen sowieso nicht.
Allerdings gibt es auch Hübsche.
Bonne nuit.
783 bernd
schrieb am 6. Juni 2002 um 12:25
so, nachdem das guestbook nach einem kurzen aussetzer wieder funktioniert ... mon dieu, was für ein drama bei der wm. wird der amtierende weltmeister schon in der vorrunde ausscheiden?
782 BOBO
schrieb am 6. Juni 2002 um 08:19
bin natürlich nich beistert, sondern begeistert!
B
781 BOBO
schrieb am 6. Juni 2002 um 08:19
Lieber Ö., bin beistert von Deiner Kolumne!
Doch ab und zu bleiben ein paar Fragen offen.
So z.B. in Eintrag 779: Was hat es bitte mit der "persönlichen Führung" im Kimchi-Museum auf sich? Wir wollen ALLES wissen!!!

Weiterhin viel Spass, gutes Essen und spannende Spiele, sauf den Dahlmann mal so richtig untern Tisch,
BOBO
780 bernd
schrieb am 6. Juni 2002 um 07:56
schade, dass man essen doch nicht digitalisieren und übertragen kann, dann hätten wir alle was davon ...
und stefan: dann bleibt ja nur zu hoffen, das deutschland nie gegen china verliert, nicht dass du uns noch verhungerst, weil du nicht mehr zum chinesen gehen kannst 😉
779 St. Öcklin
schrieb am 6. Juni 2002 um 07:37
Das wird jetzt nochmal richtig spannend und es hat auch nicht geholfen, daß bei uns alle mit weißen "RAN WM Fieber"-T-Shirts, die vorher verteilt wurden, das Spiel geschaut haben (Ja vom Kuschelsender).
und jetzt zur Kolumne Land und Leute: Heute traditionelles Essen in Korea.
Wenn man von Korea und seinen gastronomischen Besonderheiten spricht, dann gibt es ein Gericht an dem man nicht vorbei kommt. Nein ich spreche nicht von unseren vierbeinigen Freunden, sondern von Kimchi, einem Gemüse, das es in vielerlei Variationen gibt. Heute habe ich dem Kimchi-Museum einen Besuch abgestattet und hatte dabei sogar eine persönliche Führung. Kimchi ist sehr vitamreich und gesund und je nach Variation für alles Mögliche gut. Es gibt Kimchi für zahnlose Alte, für Kinder, es soll gut für die Krebsvorsorge sein...
Es hat leider den Nachteil für die meisten europäischen Zungen zu scharf zu sein. Für das Guestbook nahm ich einen Selbstversuch vor. Es schmeckt hervorragend, nur begann nach Kurzem meine Nase das Laufen an, sie wollte wahrscheinlich weg von der Schärfe. Dennoch werde ich es wieder versuchen und vielleicht werde ich mich bis zum Ende meines Aufenthaltes an die Gewürze gewöhnt haben.
Aus Seoul euer Korrespondent Christian Stöcklin
778 s.
schrieb am 5. Juni 2002 um 16:09
kein irish pub mehr die woche für mich. so, das ham se jetzt davon. frechheit, sowas.
777 F.
schrieb am 5. Juni 2002 um 14:24
meinte eigentlich in der Tat die WM. Im FZK steht seit Neuestem eine Elektronenröhre mit Bild-und Tonübertragungsfunktionalität (im Volksmund Fernseher genannt).
776 bernd
schrieb am 5. Juni 2002 um 13:50
tja, das war irland wie man sie kennt. fighting irish eben bis zum schluss. und objektiv betrachtet muss man sagen, dass in anbetracht des ganzen spiels das unentschieden leistungsgerecht war.

und ich glaub nicht, dass florian das spiel kommentiert hat. wahrscheinlich hat er vor lauter ... noch nicht mal mitgekriegt, dass wm ist 😉

und öcklin: wegen den drogen im essen und so weiter ... pass blos auf, nicht dass du noch völlig abdrehst und mit ner frisur wie der ziege heimkommst 😉
775 Torsten
schrieb am 5. Juni 2002 um 13:46
Dreck.

Florian war das jetzt etwa auch ein Kommentar zum Spiel (würde mich sehr überraschen) oder nur ein Kommentar zu uns und dem Zustand des Guestbooks im allgemeinen...
774 F.
schrieb am 5. Juni 2002 um 13:35
...be-scheu-äät...
773 Torsten
schrieb am 5. Juni 2002 um 10:05
Darf man einem geschenktem Hai ins Maul schauen, Öcklin??
Nichts für ungut, aber manchmal frage ich mich schon, ob die euch da drüben in Korea im Pressezentrum nicht irgendwelche "Substanzen" ins Essen mischen. Ich meine das würde ja wohl auch das Geschwätz von so manchem Fernseh-Reporter erklären... 😉

Ansonsten aber immer weiter so mit den täglichen Kolumnen, Öcklin.

... und so langsam steigt ja auch die Spannung wieder fürs nächste Deutschland-Spiel.

P.S.: Für die Statistikfreaks: Wusstet ihr eigentlich, dass bei den letzten beiden Weltmeisterschaften die Mannschaft mit dem höchsten Sieg der Vorrunde jeweils trotzdem nicht ins Achtelfinale gekommen ist? Na dann slainté.
772 St. Öcklin
schrieb am 5. Juni 2002 um 09:19
ich war vorhin im Coex-Aquarium. ist schon beeindruckend einem Hai ins Maul zu schauen.
771 bernd
schrieb am 5. Juni 2002 um 07:42
also der t-online live-ticker ist teilweise wirklich witzig:

51. Minute - Aufregung: Tunesien in der gegnerischen Hälfte! Wahrscheinlich hatten sie sich verirrt.

😉

und öcklin: keine angst, alles wird gut.
770 F.
schrieb am 5. Juni 2002 um 06:53
Hey St.Öcklin bist Du in diesen asiatischen Weiten auch schon auf Geshas gestossen?
769 St. Öcklin
schrieb am 5. Juni 2002 um 04:07
Um mal das die Inhaltsgrenzen des Guestbook zu durchbrechen (nur noch Fußball) hier ein Ausschnitt aus dem Buch, welches ich gerade lese. Es geht ums Flippern!
Ich fand's sehr interessant und amüsant, und kann eigene Beobachtungen dort wiederfinden (auch wenn ich meine, daß Männer bessere Flipper sind, vielleicht weil ich bis jetzt nur Pinball Wizards und keine Pinball Witches gesehen habe)

Filename: Flipper
Flipper spielt man nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Schambein. Beim Flippern ist das Problem nicht, die Kugel rechtzeitig aufzuhalten, bevor sie im Orkus verschwindet, auch nicht, sie mit Ungestüm eines Mittelverteidigers wieder ins Feld zu schießen, sondern sie möglichst lange im oberen Teil zu halten, wo die blinkenden Ziele am dichtesten sind, so daß sie von einem zum anderen springt und wie verrückt hin und her zuckt, aber aus eigenem Willen. Und das erreicht man nicht, indem man der Kugel Stöße versetzt, sondern indem man Vibrationen auf das Gehäuse übertraegt, aber sanft, so daß es der Flipper nicht merkt und nicht ins Kippen gerät. Das schafft man nur mit dem Schambein, beziehungsweise mit einem genau kalkulierten Einsatz der Hüften, so daß das Schambein mehr gleitet als stößt und man immer diesseits des Orgasmus bleibt. Und mehr als das Schambein, wenn man die Hüften natürlich bewegt, sind es die Pobacken, die den Stoß nach vorne weitergeben, aber mit Anmut, so daß der Stoß, wenn er beim Schambein ankommt, bereits gedämpft ist, wie in der Homöopathie, wo bekanntlich die Wirkung des Medikaments um so stärker wird, je länger man eine Lösung schüttelt und je mehr die Substanz sich in Wasser auflöst, das man langsam hinzufügt, bis sie fast ganz verschwunden ist. Genauso überträgt sich vom Schambein ein infinitisimaler Strom auf das Gehäuse, und der Flipper gehorcht, ohne neurotisch zu werden, und die Kugel rollt wider die Natur, wider die Trägheit, wider die Schwerkraft, wider die Gesetze der Dynamik, wider die Schläue des Konstrukteurs, der sie ungehorsam wollte, und durchtränkt sich mit vis movendi und bleibt im Spiel für memorable und immemorable Zeiten. Aber dazu bedarf es einer weiblichen Scham, die keine Schwellkörper zwischen Hüftbein und Gehäuse einschiebt, und es darf keine erigierbare Materie dazwischenkommen, sondern nur Haut und Nerven und Knochen, eingezwängt in ein Paar Jeans, und man braucht einen sublimierten Furor eroticus, eine maliziöse Frigidität, eine uneigennützige Anpassungsfähigkeit an die Sensibilität des Partners, eine Lust, sein Verlangen zu schüren, ohne am Übermaß des eigenen zu leiden: die Amazone muß den Flipper zur Raserei bringen und im voraus genießen, daß sie ihn dann verlassen wird.

Aus »Das Foucaultsche Pendel« von Umberto Eco
768 chris
schrieb am 4. Juni 2002 um 20:01
bin ja ein wenig ab vom Schuss... aber seit wann ist Winnie in Cameroon!?
767 bernd
schrieb am 4. Juni 2002 um 17:49
jetzt jammer hier net so rum, du weichei! leide wie ein mann!
766 s.
schrieb am 4. Juni 2002 um 17:41
habt mitleid mit einem der lediglich in der mittagspause in überfüllten cafés eine halbzeit pro tag sehen kann und konzentriert euch in euren einträgen etwas mehr auf´s wesentliche. bißchen mehr fussballerisches und bißchen weniger massage. geht das?